Scharf: „Ehrenamt verbindet Menschen und prägt unsere Zukunft“
Bayerischer Innovationspreis Ehrenamt 2026 – Sozialministerin ehrt elf Preisträgerinnen und Preisträger | Jugendfeuerwehr Wurz ausgezeichnet
Bayerns Sozialministerin Ulrike Scharf hat in München den Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt 2026 verliehen: „Ehrenamt setzt ein gutes Beispiel und bringt frische Ideen und Tatkraft zusammen. In Bayern entstehen immer wieder neue Ansätze, die unsere Gemeinschaften stärken. Mit dem Innovationspreis machen wir diese zukunftsweisende Kreativität sichtbar und fördern diese weiter.“
Unter dem Motto „Ehrenamt in Bayern – Gemeinsam stark für morgen“ hat das Bayerische Sozialministerium zum sechsten Mal den Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt für Personen, Initiativen und Organisationen mit innovativen Projekten und neuen Ideen rund ums Ehrenamt ausgeschrieben. Insgesamt sind über 470 Bewerbungen eingegangen. Sechs Preisträgerinnen und Preisträger erhalten jeweils 10.000 Euro in der Kategorie ‚Innovative Projekte‘. In der Kategorie ‚Neue Ideen‘ können sich fünf Preisträgerinnen und Preisträger über je 3.000 Euro freuen.
„Ehrenamt verbindet Menschen, fördert Zusammenhalt und prägt unsere Zukunft“, betonte Scharf: „Ich bin beeindruckt von der großen Zahl und der Vielfalt der Bewerbungen. Allen Menschen, die sich in Bayern für andere einsetzen und so das Gemeinschaftsleben stärken, gilt mein herzlicher Dank. Was Ehrenamtliche leisten, ist bemerkenswert und keinesfalls selbstverständlich — dafür steht unser ‚Ehrenamtsland Bayern‘. Ihrem Engagement gebührt höchste Anerkennung.“
In der Kategorie „Neue Ideen“ wurde u.a. die Jugendfeuerwehr Wurz ausgezeichnet:
Der Jugendfeuerwehr Wurz ist es ein Anliegen, das Einsatzgebiet der Feuerwehr an Menschen mit Behinderung zu vermitteln. Sie will ihnen ihre Welt öffnen und anschaulich erklären, warum Blaulicht, Sirene und Einsatzfahrten notwendig sind. Gemeinsam mit ihren Ausbildern und Kommandanten will die Feuerwehrjugend einfache und nachvollziehbare Hilfeleistungen zeigen, die dann, unterstützt von den Feuerwehrkräften, nachsimuliert werden können. Erfahrungen – etwa das Halten eines Wasser‑Strahlrohrs – sollen Ängste abbauen, Neugier wecken und Verständnis für Rettungsabläufe schaffen. Das Projekt will eng mit dem Heilpädagogischen Zentrum in Irchenrieth zusammenarbeiten. Ziel ist es, Teilhabe und Vertrauen zu stärken, Barrieren abzubauen und die Feuerwehr als verlässlichen Partner in der Gemeinschaft erlebbar zu machen.
„Dieses Projekt öffnet Türen und nimmt Ängste. Es bringt Menschen zusammen und macht die Arbeit von Einsatzkräften verständlich und greifbar. Gerade durch solche inklusiven Begegnungen wächst Vertrauen – das ist ein Gewinn für die ganze Gesellschaft“, lobte Scharf.
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Die Pressemitteillung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales in voller Länge finden Sie hier: https://www.stmas.bayern.de/aktuelle-meldungen/pm2604125.php
Foto: StMAS