Fachbereich 1 - Landesfeuerwehrverband Bayern e.V.

Fachbereich 1 - Fahrzeuge, Geräte, Ausrüstung, Dienstkleidung (Atemschutz)

 

Der Fachbereich 1 des LFV Bayern e.V. stellt sich vor
Fachbereichsleiter LFV Bayern Meinrad Lebold
Verantwortlicher LFV Bayern Jürgen Weiß
E-Mail an den Fachbereich fb1@lfv-bayern.de
Verknüpft mit Fachbereich 3, 4, 5 und 7

 

Folgende Mitglieder umfassen den Fachbereich

 
Oberbayern Richard Schrank
Niederbayern Holger Hantschel-Winghardt
Oberpfalz

Ludwig Grasser

Oberfranken Mario Hoffmann
Mittelfranken Alfred Tilz
Unterfranken Martin Schneier
Schwaben Christian Happach
Vertreter StMI Josef Baumgartner
Vertreter KUVB Thomas Roselt
FB Atemschutz Rainer Englmeier
Vertreter SFS Stephan Brust
Vertreter AGBF Bayern Hansjörg Wattenbach

Die Aufgaben des Fachbereichs sind wie folgt zugeordnet

 

Fahrzeuge

  • Gesetze, Verordnungen und Vorschriften des Aufgabegebietes (einschl. DIN)
  • Fahrzeuge für die Feuerwehren
  • Prüfvorschriften

Geräte

  • Gesetze, Verordnungen und Vorschriften des Aufgabegebietes (einschl. DIN)
  • Geräte für die Feuerwehren
  • Geräte für Löschwasserentnahme
  • Löschmittel und -geräte
  • Schläuche, Armaturen, Pumpen
  • Aggregate
  • elektrische Betriebsmittel
  • Prüfvorschriften
  • Binde- und Reinigungsmittel

Ausrüstung

  • Gesetze, Verordnungen und Vorschriften des Aufgabegebietes (einschl. DIN)
  • Ausrüstungs- und Rettungsgeräte
  • persönliche Ausrüstung und Schutzkleidung
  • Prüfvorschriften

Dienstkleidung

  • Dienstkleiderordnung

Veröffentlichungen und Informationen aus der Arbeit des Fachbereiches

Um das Auffinden zu erleichern, wurden die Veröffentlichungen in folgende Themenbereiche unterteilt:

Fahrzeuginformationen

Ab dem 01. November 2014 müssen alle neu in Verkehr gebrachten Fahrzeuge der Klassen N2 und N3 mit einem Elektronischen-Fahrdynamik-Regelsystem (ESP) ausgestattet werden. Dies sieht die EU-Rahmenrichtlinie 2007/46/EG in Verbindung mit der Verordnung (EG) Nr. 661/2009 vor. Ausgenommen sind hiervon nach Art. 12 Abs. 2 dieser Verordnung u.a. Geländefahrzeuge und Fahrzeuge mit besonderer Zweckbestimmung.

Da Feuerwehrfahrzeuge unter dem letztgenannten Begriff subsumiert werden können, müssen sie folglich nicht mit einem Elektronischen-Fahrdynamik-Regelsystem ausgestattet werden. Das StMI empfiehlt jedoch, neue Feuerwehrfahrzeuge mit diesem aktiven Fahrsicherheitssystem auszustatten.

eingestellt am 21.04.2015 | Ausgabe: 2014-03 | Quelle: StMI - Brandwacht 03/2014

Die unmittelbar geltende EU-Verordnung 595/2009/EG fordert ab 01.01.2014 für erstmals zugelassene Lkw die Erfüllung der Euro VI-Abgasnorm.

Da die technische Umsetzung dieser Abgasnorm Nachteile für Feuerwehrfahrzeuge nach sich zieht und zudem aufgrund der geringen Kilometerlaufleistungen von Fahrzeugen der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes auch kein Umweltnachteil daraus entsteht, hat das Bayerische Wirtschaftsministerium nunmehr eine Ausnahme hierzu herausgegeben.

Im Sinne einer Verwaltungsvereinfachung wurde nun letzmalig eine allgemeine Ausnahme für zweiachsige Lastkraftwagen der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes von der Abgasnorm EURO VI, bis 31.12.2019, erlassen. Dies betrifft alle Fahrzeuge von 3,5 bis 18 Tonnen zulässiger Gesamtmasse (zGM). Für drei- oder vierachsige Fahrzeuge mit einer zGM über 18 Tonnen (i.d.R. Wechselladerfahrzeuge) kann eine Einzelausnahme erteilt werden, wenn dies begründet wird.

D.h. für die Feuerwehren, dass auch weiterhin Fahrgestelle mit EURO V Motoren beschafft und als Feuerwehreinsatzfahrzeug zugelassen werden können.

Hinweis: Der Auftrag kann von der Gemeinde bis 31.12.2019 erteilt werden. Die Zulassung kann danach unbefristet erfolgen.

Ausgabe: 2018-07-05 | Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Verlängerung der Ausnahmeregelung bis 2019 PDF 422,6 KB IMS: Ausnahme EURO VI 2016-2018 PDF 1,2 MB

Ergänzend zu den im Florian kommen Nr. 95 beantworteten Fragen hat uns hierzu noch ein neuer Sachstand erreicht.

Österreich

Seit 07.11.2017 müssen alle Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren beim Befahren von Mautstraßen in Österreich Maut bezahlen. Als einzige Ausnahme sind derzeit Fahrten mit zulässigerweise eingeschaltetem Blaulicht aufgeführt.

 

Der LFV Bayern ist hierzu seit 17. November 2017 mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr in Kontakt, um eine vergleichbare Regelung wie in Deutschland zu erreichen.

 

In Deutschland sind nach dem Bundesfernstraßenmautgesetz u.a. alle Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren von der Maut befreit. Dies gilt nach Auskunft der BAG auch für ausländische Feuerwehrfahrzeuge. Die Fahrzeuge müssen dabei nur als Feuerwehrfahrzeuge erkennbar sein.

 

Auch bei der geplanten Pkw-Maut in Deutschland ist eine vergleichbare Regelung vorgesehen.

Schweiz

Nach Auskunft der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) sind u.a. Fahrzeuge der Feuerwehr bis 3,5 to., die als solche gekennzeichnet sind, von der Vignettenpflicht befreit.

Zudem sind Fahrzeuge der Feuerwehr über 3,5 to., die als solche gekennzeichnet sind, auch von der Schwerverkehrsabgabe befreit.

Unter gekennzeichnet ist zu Verstehen, dass man das Fahrzeug der Feuerwehr aufgrund der Fahrzeugfarbe und Beschriftung oder auch aufgrund eines sichtbar angebrachten Blaulichts zuordnen kann.

Die Zulässigkeit des Anbringens eines Blaulichts ist auf Verlangen den zuständigen Organen  nachzuweisen. Bei getarnten Einsatzfahrzeugen  sind die Auflagen der deutschen (bayerischen) Erlaubnisbehörde bzgl. der sichtbaren Anbringung des Blaulichts zu beachten.

Tschechische Republik

Nach Auskunft des Tschechischen Mautbetreibers gibt es für ausländische Feuerwehrfahrzeuge keine Mautbefreiung. 

Ausgabe: 2013-02-28 | Quelle: LFV Bayern e.V.

Initiiert vom LFV Bayern hat sich das Bayerische Staatsministerium des Innern (StMI) auf Bundesebene für eine Änderung der FZV eingesetzt. Mit der Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zum 01.11.2012 wurde der § 3 Abs. 2 Nr. 2g von „Anhänger für Feuerlöschzwecke“ nunmehr in „Anhänger für den Einsatzzweck der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes“ geändert. Hintergrund war die teils enge Auslegung der Beschreibung „Anhänger für Feuerlöschzwecke“ durch verschiedene Zulassungsstellen. D.h., dass alle Anhänger im Feuerwehrwesen auch weiterhin zulassungsfrei sind und demnach auch keine Hauptuntersuchung benötigen.

Für den verkehrssicheren Zustand ist der Halter verantwortlich. Zudem ist die Zulassungsfreiheit nun auch auf Anhänger des Katastrophenschutzes ausgeweitet worden.

Für Anhänger die nicht nur von einem Fahrzeug (immer das Gleiche) ständig gezogen werden (Wiederholungskennzeichen erforderlich), empfiehlt das StMI ein freiwilliges Zulassungsverfahren mit Erteilung eines eigenen Kennzeichens durchzuführen. Durch die freiwillige Unterwerfung unter das Zulassungsverfahren werden die Vorteile der Zulassungsfreiheit (z.B. Befreiung von der regelmäßigen Untersuchung nach § 29 StVZO, Steuerfreiheit, Versicherungsfreiheit) nicht berührt.  

Dies trifft z.B. auf den Verkehrssicherungsanhänger (siehe auch Baubeschreibung) zu. Dieses Zulassungsverfahren ist für die Gemeinden kostenlos.

Ausgabe: 2013-02 | Quelle: Brandwacht Heft 1/2013

Nach Gesprächen des LFV Bayern mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern hat dieses nun ein Schreiben bzgl. allgemeiner Genehmigungen über Abweichungen von Normvorgaben bei Feuerwehrfahrzeugen herausgegeben.

Ausgabe: 2012 - 05 - 10 | Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern

Abweichungen von Normvorgaben bei Feuerwehrfahrzeugen 2012 PDF 184,6 KB

Der Fachbereich 1 im LFV Bayern e.V. informiert:

Verschiedene Feuerwehren haben in den letzten Jahren ihre Einsatzfahrzeuge zur Verbesserung der Wahrnehmbarkeit mit fluoreszierenden Flächen beklebt. Die überarbeitete und im Februar 2009 im Weißdruck neu erschienene DIN 14 502-3 – Feuerwehrfahrzeuge, lässt dies nun auch zu. In der StVZO wurde dies aber bisher nicht geregelt.

Die Anbringung dieser fluoreszierenden Flächen musste im Rahmen der Erteilung einer Ausnahme von § 49 a Abs. 1 und § 53 Abs. 10 Nr. 3 der Straßenverkehrs- Zulassungs-Ordnung (StVZO) aber genehmigt werden. Bei Neufahrzeugen erfolgte dies im Zuge der Neuzulassung und wurde dann gleich in die Fahrzeugpapiere (Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II) eingetragen. Bei schon zugelassenen Fahrzeugen musste seit 31.03.2010 eine Genehmigung durch die örtlich zuständige Bezirksregierung erteilt und dann durch die örtlich zuständige Zulassungsstelle in den Fahrzeugpapieren eingetragen werden.

Da uns diese Vorgehensweise zu umständlich erschien, konnte nach mehrmaliger Intervention des LFV Bayern und des Bayerischen Staatsministerium des Innern beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (StMWIVT) nun erreicht werden, dass zumindest die Genehmigung durch die örtlich zuständige Bezirksregierung entfällt und nach Vorlage eines Technischen Gutachtens über die ordnungsgemäße Anbringung und Ausführung der retroreflektierenden bzw. fluoreszierenden Flächen die örtlich zuständige Zulassungsstelle dies in die Fahrzeugpapiere einträgt.

Nach Auskunft des StMWIVT soll das von einem amtlich anerkannten Sachverständigen erforderliche Technische Gutachten dazu rund 50,00 Euro kosten. Die Eintragung in den Fahrzeugpapieren ist für die Gemeinden als Träger der Feuerwehren gebührenfrei. Die zusätzliche Vorlage eines Technischen Gutachtens vor der Eintragung in die Fahrzeugpapiere dient der Rechtssicherheit für die Gemeinden bei Schadensfällen.

Die Zulassungsstellen wurden über die neuen Regelungen bereits informiert.

 

Ausgabe: 2010-12-21 | Quelle: LFV Bayern e.V. / BayStMWIVT

Fluoreszierende Flächen auf Feuerwehrfahrzeugen in Bayern PDF 551,6 KB

Die neuen Feuerwehr-Zuwendungsrichtlinien (FwZR) sehen wieder die staatliche Förderung des Versorgungs-Lastkraftwagen für die Feuerwehren vor.

Der Versorgungs-Lastkraftwagen soll größeren Feuerwehren zum Transport von Ausrüstung, Löschmitteln und sonstigen Gütern größeren Umfangs und für Überlandeinsätze dienen.

Die Standardbeladung wurde zugunsten einer möglichst hohen einsatzbezogenen Zulademöglichkeit auf ein Minimum reduziert. Seit Mai 2015 ist zudem eine zulässige Gesamtmasse von 16.000 kg möglich.


Ausgabe: 2015-05 | Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Techn. Baubeschreibung VersLKW_2015 PDF 320,5 KB

Das Bayerische Staatsministerium des Innern hat eine Baubeschreibung für geförderte Mehrzweckfahrzeuge herausgegeben und mit Stand April 2013 aktualisiert.

 

Ausgabe: 2013-04 | Quelle: BayStMI

Technische Baubeschreibung MZF PDF 148,1 KB

Das Bayerische Staatsministerium des Innern hat die Baubeschreibung für Tragkraftspritzenanhänger (TSA) aus dem Jahre 1995 aktualisiert. Beiliegend stellen wir Ihnen diese zur Verfügung.

 

Ausgabe: 2005 - 12 | Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern

Baubeschreibung TSA 2005 PDF 126,4 KB

Im Zusammenhang mit Tragkraftspritzenanhängern wurden dem LFV Bayern verschiedene Fragen gestellt. Diese haben wir nun zusammen gefasst und stellen wir Ihnen hier ebenfalls zur Verfügung.

 

Ausgabe: 2013-03-22| Quelle: LFV Bayern e.V. - Fachbereich 1

Fragen zu Tragkraftspritzenanhängern 2013 PDF 338,6 KB

LFV-Seminar "Fahrzeugbeschaffung" 2010
Der LFV Bayern organisierte erstmalig im Jahr 2010 ein bayernweites Seminar zum Thema "Fahrzeugbeschaffung". Um für alle Teilnehmer relativ kurze Anfahrtswege sicherzustellen fanden die Seminare in den Feuerwehrgerätehäusern der Feuerwehren Landsberg a. Lech (20.11.2010/Oberbayern), Schweinfurt (27.11.2010/Unterfranken) und Lappersdorf (11.12.2010/Oberpfalz) statt. 

Den Verantwortlichen der unterstützenden Feuerwehren sei hierfür nochmals herzlich gedankt. Über 300 Teilnehmer aus dem Bereich des Feuerwehrwesens nahmen an den Veranstaltungen teil. Bedanken möchten wir uns natürlich auch bei den drei Referenten, Günther Pinkenburg, Bernhard Strobl und Dieter Püttner für die fachlich fundierten und abwechslungsreich vorgestellten Themenblöcke. 

Die Vorträge der Seminarreihe können nachfolgend runtergeladen werden.

Ausgabe: 2010-12-13 | Quelle: LFV Bayern e.V.

Anlage 1 - Vortrag Günther Pinkenburg - Das Beschaffungsverfahren PDF 1012,9 KB Anlage 2 - Vortrag Bernhard Strobl - Die Leistungsbeschreibung PDF 117,5 KB Anlage 3 - Vortrag Dieter Püttner - Die Fahrzeugabnahme PDF 214,7 KB

Gemeinden/Städte

Der Bayerische Gemeindetag bietet seit einiger Zeit sowohl in seiner Mitgliederzeitschrift als auch auf seiner Homepage (www.bay-gemeindetag.de) kostenfrei allen Gemeinden und ihren Feuerwehren an, Partner für Sammelbeschaffungen von Feuerwehrfahrzeugen zu suchen und zu finden, um günstigere Beschaffungspreis zu erzielen und den Bonus für Sammelbeschaffungen gemäß der staatlichen Zuwendungsrichtlinien zu erhalten.

eingestellt: 19.02.2015 | Quelle: Bayerischer Gemeindetag

Fahrzeugnormen werden durch den Beuth Verlag in Berlin herausgeben. Sie können mehr über Normen, Normenentwürfe und die Aufgaben des Fachausschusses für Normung der Feuerwehrgeräte unter http://www.fnfw.din.de erfahren.

Seit 2013 können Brandschutzdienststellen Normen aus dem Feuerwehrwesen über das Normenportal Feuerwehrwesen unter http://www.feuerwehrverband.de/normenportal-feuerwehrwesen.html günstiger beziehen.

HINWEIS: Das Angebot des Normenportales wird zweimal im Jahr aktualisiert. Neu erscheinende Normen stehen erst 6 Monate nach deren Herausgabe elektronisch zur Verfügung.

Aktuelle Informationen des Bayerischen Innenministeriums zur Winterreifenpflicht für Feuerwehren.

Neues zur Winterreifenpflicht PDF 83,2 KB

Informationen zu Geräten und Ausrüstung

Großflächiger Stromausfall  und auch die Feuerwehr funktioniert nicht mehr!

Damit man sich darüber auch Gedanken macht, hat der Fachbereich 1 eine Fachinformation zu Feuerwehrhäusern; Erhaltung der Funktionsfähigkeit auch bei einem Stromausfall erarbeitet. Zu beachten ist dabei auch, dass bei der staatlichen Förderung von Feuerwehrhäusern auf die Einhaltung der DIN 14 092 - Feuerwehrhäuser hingewiesen wird.

 

eingestellt: 18.06.2014 | Ausgabe: 2014-06 | Quelle: LFV Bayern e.V. - Fachbereich 1

Fachinformation zu Feuerwehrhäusern - Strom PDF 358,8 KB

Der Fachbereich 1 hat sich mit der Verwendung von E 10 Kraftstoff im Feuerwehrbereich auseinandergesetzt und hierzu eine Fachinformation herausgegeben.

 

Ausgabe: 2011-04-07 Quelle: LFV Bayern e.V. - Fachbereich 1

Fachinformation zu E 10 Kraftstoff PDF 63,9 KB

Die Automobilindustrie wird künftig in neuen Fahrzeugmodellen, ab 1. Januar 2017 in allen Neufahrzeugen, als Ersatz für das bislang übliche Kältemittel R134a für Klimaanlagen das Kühlmedium R1234yf einsetzen. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) ist deshalb der Frage nachgegangen, ob eine erhöhte Gefahr für Einsatzkräfte durch die Verwendung des neuen Kältemittels „R-1234yf“ in Kraftfahrzeugen be­steht.

 

Ausgabe: 2011-06-30 | Quelle: Deutscher Feuerwehrverband e.V. (DFV)

DFV-Position zum neuen Kältemittel R1234yf in Kfz PDF 38,2 KB

Informationen zum Thema Atemschutz

Sei 01.01.2014 nennt sich die Untersuchung für Atemschutzgeräteträger im Feuerwehrdienst - Eignungsuntersuchung. In der beiliegenden Erläuterung hat die KUVB dazu Stellung genommen. Der Untersuchungsumfang wird aber auch weiterhin nach dem Grundsatz G 26 festgestellt.

Der Erläuterung liegt als Anlage ein Muster für eine Ärztliche Bescheinigung bei, dass dem Arzt vor der Untersuchung ausgehändigt werden soll. Empfohlen wird den Verantwortlichen in den Feuerwehren, dass das bereits ausgefüllte Formular (nur persönliche Daten) dem zu untersuchenden Feuerwehrdienstleistenden gleich mitgegeben wird.

KUVB Information: Eignungsuntersuchung PDF 43,9 KB

Ausgabe: 2013-12 | Quelle: Kommunale Unfallversicherung Bayern (KUVB)

Die Feuerwehren und Atemschutz-Ausbildungsstellen führen teilweise „medizinische Eingangskontrollen" vor Atemschutzübungen durch.
Zudem werden vereinzelt Vitalparameter der Atemschutzgeräteträger, wie Blutdruck oder Herzfrequenz vor oder während der Atemschutzübung (ggf. telemetrisch) überwacht.

Das Sachgebiet „Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen" der DGUV hat hierzu nun im März 2018 eine Kurzinformation zur medizinische Überwachung bei Atemschutzübungen herausgegeben.

Diese Information enthält zudem eine Vorlage zur gesundheitlichen Selbsteinschätzung für die Atemschutzbelastungsübung nach FwDV 7.

 

Ausgabe: März 2018  | Quelle: DGUV

Die Anwendung der Feuerwehr-Dienstvorschrift 7 - Atemschutz wurde den Bayersichen Feuerwehren durch das Bayerische Staatsministerium des Innern empfohlen.

Feuerwehr Dienstvorschrift 7 PDF 95,2 KB

Ausgabe: 2005 | Quelle: Projektgruppe Feuerwehr-Dienstvorschriften Ausgabe: SFS Würzburg

Die Projektgruppe Feuerwehr-Dienstvorschriften hat im Zusammenhang mit der Herausgabe der FwDV 7 zudem Erläuterungen hierzu verfasst.

Erläuterung

Ausgabe: 2005 Quelle: Projektgruppe Feuerwehr-Dienstvorschriften Rieck/Schroeder

Sicherheitshinweise für den Umgang mit Pressluftatmern im Feuerwehreinsatz.

Sicherheitshinweise PDF 69,7 KB

Quelle: vfdb Fachreferat 8

Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft von Pressluftatmern außerhalb einer Atemschutzwerkstatt.

IMS ID 2-2212-07-10: Wiederherstellung Einsatzbereitschaft PDF 41,5 KB

Ausgabe: 2005-09-30 | Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern

Wartung von Atemschutzgeräten für die Feuerwehr.

Broschüre der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung PDF 139,2 KB

Ausgabe: 2008-07 | Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

Informationen zur Dienstkleidung

Der LFV Bayern hat in Abstimmung mit den Fachbereichen 1 und 6 eine Präsentation zum Auftreten in der Öffentlichkeit in Uniform erstellt. In dieser wird zudem auf das Tragen von Orden und Ehrenzeichen eingegangen. Die Präsentation dient zur Aus- und Fortbildung in den Feuerwehren.

eingestellt am 10.04.2017 | Ausgabe: 2017 - 04 | Quelle: LFV Bayern e.V. - Fachbereich 1 und 6

Präsentation Auftreten Feuerwehr 2017 PDF 1,7 MB

Immer wieder erreichen den LFV Bayern Anfragen zum Umfang und zur Bereitstellung der Dienstkleidung für die Feuerwehren. Nachfolgend hierzu einige Informationen.

Nach Artikel 1 Absatz 2 Satz 1 BayFwG haben die Gemeinden in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gemeindliche Feuerwehren aufzustellen, auszurüsten und zu unterhalten.

Nach § 1 Nr. 2 AVBayFwG haben die Gemeinden u.a. Fahrzeuge, Geräte, Material, Schutzausrüstung und die Dienstkleidung zu beschaffen und bereitzustellen.

Die Mindestschutzausrüstung für einen Feuerwehrdienstleistenden wurde von der KUVB wie folgt definiert:

Feuerwehr-Schutzanzug (Schutzkleidung), Feuerwehrhelm, Feuerwehr-Schutzhandschuhe und Feuerwehr-Sicherheitsschuhwerk.

Hinsichtlich der Dienstkleidung kann der Anlage 3 zu § 19 Abs. 2 der AVBayFwG entnommen werden, dass diese aus dem Diensthemd, dem Dienstrock (Jacke) und ggf. einem Dienstmantel besteht. Des Weiteren wird auf eine Schirmmütze oder Bergmütze als Kopfbedeckung verwiesen.

Eine schwarze Krawatte, schwarze Hose, schwarze Strümpfe und schwarze Halbschuhe werden üblicherweise von den Feuerwehrmitgliedern der Gemeinde zur Verfügung gestellt, da diese ja auch privat genutzt werden können, was auf die Dienstkleidung sicherlich nicht zutrifft.

Die Dienstkleidung wird bei dienstlichen Anlässen der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr und kann i.d.R. auch bei Veranstaltungen des Feuerwehrvereins getragen werden.


eingestellt am 22.02.2016 | Ausgabe: 2016 - 02 | Quelle: LFV Bayern e.V. - Fachbereich 1

Auf der Dienstkleidung der Dienstkleidungsträger der Feuerwehren in Bayern dürfen auch Orden-/Ehrenzeichen oder Abzeichen getragen werden. Der Umfang und die Reihenfolge der Abzeichen kann aus der DFV-Richtlinie für die Überreichung (B1) und das Tragen von Auszeichnungen (B2) ersehen werden.

In Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr kann die DFV-Richtlinie auch für die Dienstkleidungsträger der Feuerwehren in Bayern angewendet werden. Die Aufzählung ist nicht abschließend.

 

eingestellt am 24.02.2015 | Ausgabe: 2012-08-30 | Quelle: Deutscher Feuerwehrverband

DFV-Richtlinie Auszeichnungen 2012 PDF 114,7 KB

Die Trageweise von bayerischen Auszeichnungen ist in der u.g. Anlage näher beschrieben.

 

Ausgabe: 2017-02-13 | Quelle: LFV Bayern e.V. - Fachbereich 1

Trageweise von bayerischen Auszeichnungen 2018 PDF 396,1 KB

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat eine Information "Feuerwehrschutzkleidung - Tipps für Beschaffer und Benutzer" im Oktober 2012 herausgegeben.

 

Ausgabe: 2012-10 Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

DGUV Hinweise zur Feuerwehrschutzkleidung PDF 383,2 KB

Die Kennzeichnung der Dienstkleidungsträger der Feuerwehren in Bayern wird im § 19 der AVBayFwG - Anlage 2 und 3 geregelt, um ein einheitliches Auftreten der Bayerischen Feuerwehrdienstleistenden sicherzustellen.

 

Ausgabe: 2009-11 | Quelle: Herausgeber SFS Würzburg

Merkblatt Kennzeichnung der Dienstkleidungsträger PDF 1,4 MB

Laut § 19 Abs. 4 AVBayFwG können Dienstkleidungsträger bei der Ausübung einer Verbandstätigkeit (Gemeinde-/Kreis-/Stadt-/Bezirks- oder Landesebene) Kennzeichen tragen, die auf die besondere Funktion innerhalb des Verbandes hinweisen. Die besondere Kennzeichnungsordnung für die Verbandsfunktionäre ergänzt die Vorschriften zur Kennzeichnung von Dienstkleidungsträgern der Berufsfeuerwehren, Freiwilligen Feuerwehren, Pflichtfeuerwehren und Werksfeuerwehren nach der AVBayFwG. Das BayFwG i. V. m. AVBayFwG finden entsprechend Anwendung.

 

Ausgabe: 2003-02-14 | Quelle: LFV Bayern e.V.

Besondere Kennzeichnungsordnung für Verbandsfunktionäre des LFV Bayern e.V. PDF 27,9 KB

Zur Verbesserung der Kennzeichnung von Führungskräften im Einsatz hat der Verbandsausschuss des LFV Bayern in seiner Sitzung am 06. Februar 2004 die nachfolgende Empfehlung zur Funktionskennzeichnung herausgegeben.

Auch der Deutsche Feuerwehrverband hat dazu im August 2004 eine Fachempfehlung herausgegeben.

LFV Fachempfehlung Funktionskennzeichnung PDF 66,6 KB

Ausgabe: 2004-02 | LFV Bayern e.V. - Fachbereich 1/ DFV e.V.

DFV Fachempfehlung Funktionskennzeichung PDF 96,6 KB
nach oben