Seminar für die Frauenbeauftragten
Seminar für die Frauenbeauftragten der Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände an der staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg vom 20. – 21. März 2026 | Aus: Florian Kommen Nr. 148 (Juni 2026)
Im März dieses Jahres trafen sich rund 60 Frauenbeauftragte der Kreis- und Stadt-feuerwehrverbände aus Bayern in Lappersdorf zur jährlichen Fortbildung. Die Schwerpunkte bezogen sich auf die Themen „Vielfalt fördern – neue Zielgruppen gewinnen“ und „Alles unter einem Helm bekommen?“.
Am Freitagnachmittag eröffnete die Landesfrauenbeauftragte im LFV Bayern, Andrea Fürstberger, die Veranstaltung. Besonders begrüßen konnte sie den kommissarischen Leiter der staatlichen Feuerwehrschule Regensburg, Axel Schröder, die Beauftragte für das Ehrenamt der bayerischen Staatsregierung Frau Gabi Schmidt und den Vertreter des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberpfalz Marco Saller. Als besonderes Grußwort konnte erfreulicherweise die Videobotschaft der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit, Familie und Soziales, Frau Ulrike Scharf mit in die Eröffnungsrunde aufgenommen werden.
Des Weiteren stand für diesen Tag noch ein Einsatzbericht von Sandra Gebhardt von der Berufsfeuerwehr München über die Zusammenarbeit verschiedener Organisationen bei einem außergewöhnlichen Einsatz, sowie die Besichtigung der neu erbauten Feuerwache der Berufsfeuerwehr Regensburg auf dem Programm. Der Abend fand bei einem gemütlichen Abendessen in der Regensburger Innenstadt mit viel Erfahrungsaustausch seinen Ausklang.
Der Samstag startete mit zwei Workshops. Workshop I wurde von Andrea Schießl, Projekt- und Netzwerkkoordinatorin Freiwilligenmanagement im LFV Bayern und der Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des LFV Bayern,
Dr. Marina Wieluch angeboten. Die Kernfragen im Workshop waren u.a.: Warum profitieren Feuerwehren von mehr Vielfalt in der Mannschaft und wie können neue Zielgruppen für das Ehrenamt gewonnen werden? Unter anderem wurde auch die Methode des World Cafés erprobt, die die Seminarteilnehmenden auch in ihrem eigenen Wirkungsbereich umsetzen und damit zu neuen, innovativen Ideen kommen können.
Der Workshop II von Jutta Preisinger, systemische Beraterin und BGF-Trainerin, zum Thema „Alles unter einem Helm bekommen?“ konnte dank der Kooperation des LFV Bayern mit der AOK Bayern stattfinden. Hier wurde den Ursachen der Stressfaktoren im Alltag und den Auswirkungen von Stress auf den Grund gegangen, sowie Maßnahmen für einen ausgeglicheneren Alltag vorgestellt.
Nach der Mittagspause konnten die Teilnehmenden die Workshops tauschen. Im Anschluss gab es die Möglichkeit Wünsche und Anregungen für die Gestaltung der nächsten Seminare zu äußern, bevor es dann wieder, bepackt mit neuen Inputs und neuen Ideen aus dem Erfahrungsaustausch auf die Heimreise ging.
Bericht: Andrea Schießl, Projekt- und Netzwerkkoordinatorin Freiwilligenmanagement
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Aus: Florian Kommen Nr. 148 (Juni 2026)