Sammelbeschaffung LF 10 Bayern
Projekt Sammelbeschaffung LF 10 Bayern erfolgreich auf den Weg gebracht – 171 verbindliche Bestellungen! | Aus: Florian kommen Nr. 149 (September 2026)
Zum Stichtag 31.7.2026 sind nun 171 verbindliche Bestellungen/Teilnahmeerklärungen aus ganz Bayern eingegangen. Der Landesfeuerwehrverband Bayern ist bei dieser ersten bayernweiten Sammelbeschaffung eines LF 10 Bayern die verfahrensdurchführende Stelle.
„Wir freuen uns sehr, dass wir durch die hohe Beteiligungszahl der bayerischen Kommunen und Feuerwehren auf unserem gemeinsamen Weg bestärkt werden.“, so Johann Eitzenberger, Vorsitzender des LFV Bayern.
Somit konnte Anfang August nun die Auftragsbekanntmachung über die eVergabe-Plattform an das Supplement zum EU-Amtsblatt hochgeladen und damit die Ausschreibung im engeren Sinne gestartet werden. Es handelt sich dabei um ein sog. offenes Verfahren, das in zwei Lose (Fahrzeug mit und ohne zusätzlicher Tragkraftspritze) aufgeteilt ist. Auch die Möglichkeit mit einem sog. Koppelungsnachlass anzubieten (also für beide Lose gemeinsam mit Anbieten eines Preisnachlasses für den Fall der Bezuschlagung auf beide Lose), ist vorgesehen.
Als letzter Termin für die Abgabe von Angeboten ist der 25.09.2026, 13.00 Uhr festgelegt.
Die Zuschlagserteilung ist für Ende Oktober geplant.
Ein Prototyp des Fahrzeugs soll dann im 1 Halbjahr 2027 fertiggestellt sein, so dass - nach erfolgreicher Abnahme - der bis 2029 laufende Produktions- und Abrufprozess der schraubengleichen Fahrzeuge beginnen kann.
Über das Projekt:
Projektbeteiligte sind der LFV Bayern, das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, der Bayerische Gemeindetag, der Bayerische Städtetag sowie für die externe juristische Beratung die Mayburg Rechtsanwälte MbH. Als technischer Berater seitens des LFV Bayern fungiert KBR Richard Schrank (Lkr. Rosenheim).
Bereits Ende des vergangenen Jahres hat der Landesfeuerwehrverband Bayern e.V eine erste unverbindliche Abfrage bei den Kommunen in Bayern durchgeführt. Im Ergebnis haben sich rund 260 Gemeinden und Städte grundsätzlich interessiert gezeigt. In den ersten Monaten dieses Jahres folgten die Finalisierung der Leistungsbeschreibungen, die Abfrage der Leistungsfähigkeit möglicher Bieter und schließlich die Vorbereitung aller zur Ausschreibung notwendigen Unterlagen.
Gegen Ende des Projekts, das insgesamt bis 2029 laufen soll, wird es nach entsprechender Evaluation zu einer Entscheidung über das weitere Vorgehen in Zukunft (Fortsetzung, Ergänzung um weitere Fahrzeugtypen, Erweiterung, etc.) kommen.
./.
Aus: Florian kommen Nr. 149 (September 2026)