Verknallt an Silvester

7. November 2019
Brandschutzerziehung Paulinchen Brandverletzung

Der „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dez. rückt unter dem Motto „Verknallt an Silvester“ Unfallgefahren ausgehend von Feuerwerkskörpern in den Mittelpunkt. Paulinchen ruft zum Mitmachen auf, um auf die hohen Unfallzahlen hinzuweisen, über die schwerwiegenden Folgen einer Verbrennung oder Verbrühung zu informieren und Unfallgefahren und Erste-Hilfe-Maßnahmen aufzuzeigen.

„Wir haben in den letzten Jahren schwere Explosionsverletzungen durch Böller bei Kindern behandelt, insbesondere mit Handverletzungen und Teilamputationen von Fingern. Ein Problem dabei sind speziell Böller, die den deutschen Sicherheitsbedingungen nicht entsprechen“, betont Dr. Hans Lemke, leitender Arzt für Schwerbrandverletzte im Klinikum Dortmund gGmbH.

„Gerade Jungs zwischen 8 und 15 Jahren bilden bei Unfällen mit Raketen und Böllern die Hochrisikogruppe. Nicht nur schwer verletzte Hände, sondern auch Gesicht, Augen, Ohren und Genitalien sind häufig betroffen“, sagt Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Fatal ist, dass die Kinder und Jugendlichen sich der dramatischen Folgen für ihr ganzes Leben nicht bewusst sind, deshalb ist Aufklärung sehr wichtig”, führt Adelheid Gottwald weiter aus.

Bisher haben sich deutschlandweit und über die Grenzen hinaus schon viele Aktionenpartner angemeldet, siehe Aktionskarte. Sicherheitstipps finden Sie in der Paulinchen-Pressemitteilung. Gemeinsam mehr erreichen!

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