24. Landesverbandsversammlung

Die 24. Landesverbandsversammlung des LFV Bayern fand am 15./16. September 2017 in Altötting statt. An der Veranstaltung nehmen neben den Delegierten der Kreis-, Stadt- und Bezirksfeuerwehrverbände sowie der Jugendfeuerwehr auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, den kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Hilfsorganisationen teil.

Am Freitag fand der nicht-öffentliche, verbandliche Teil der Landesverbandsversammlung und der Kameradschaftsabend für die Gäste im Kultur+Kongress Forum Altötting statt.

Ehrengast der Veranstaltung war am Samstag Innenminister Joachim Herrmann. Nach seiner Ansprache an die ca. 400 Tagungsteilnehmer gab er, im Anschluss an den öffentlichen Teil der Veranstaltung, vor der Gnadenkapelle den offiziellen Startschuss für die neue Kampagne 2017-2019 zur Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung für die Freiwilligen Feuerwehren Bayerns.

 

 

Fachvortrag von Dr. Olaf Grebner

Digitaler Wandel in der Feuerwehr – Trends & Handlungsempfehlungen

Präsentation PDF 77,9 KB

 

Rede des LFV-Vorsitzenden Alfons Weinzierl

(Es gilt das gesprochene Wort)

Rede des Vorsitzenden PDF 91,4 KB Präsentation zur Rede des Vorsitzenden PDF 918,6 KB

 

Rede des Bay. Innenministers Joachim herrmann

(Es gilt das gesprochene Wort)

Rede des Innenministers PDF 95,5 KB

 

Ehrungen zur 24. Landesverbandsversammlung

Ehrenmitgliedschaft des LFV Bayern

  • Helmut Steck (Versicherungskammer Bayern)

Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold

  • Staatsminister Marcel Huber

Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

  • KBR Johann Eitzenberger (BFV Oberbayern)
  • HLM Anton Meier (Lkr. Altötting)

Feuerwehr-Ehrenmedaille

  • Landrat Erwin Schneider
  • 1. Bürgermeiser Herbert Hofauer
  • Dr. Robert Heene (Versicherungskammer Bayern)

Firmenehrung

  • Brodschelm Verkehrsbetrieb GmbH

Steckkreuzverleihung

Folgende verdiente Personen wurden von Innenminister Joachim Herrmann mit dem Steckkreuz ausgezeichnet:

  • KBI Matthias Holzbauer (Lkr. Ebersberg)
  • KBI Andreas Schöll (Lkr. Kelheim)
  • KBI Ulrich Kraus (Lkr. Neustadt a.d. Waldnaab)
  • KBR Stefan Härtlein (Lkr. Kulmbach)
  • KBR Thomas Müller (Lkr. Ansbach)
  • KBI Marco Brust (Lkr. Bad Kissingen)
  • KBI Günter Litzel (Lkr. Augsburg)
  • Direktor Elmar Lederer (Kommunale Unfallversicherung Bayern)
  • KBM Robert Wagner (Leiter FB 9)
  • Ministerialdirigent a.D. Alois Lachner (Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr)

Verbandsversammlungen der vergangenen Jahre

23. Landesverbandsversammlung

am 16./17. September 2016 in Hersbruck

Die 23. Landesverbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern (LFV Bayern) findet am 16./17. September 2016 in Hersbruck statt. An der Veranstaltung nehmen neben den Delegierten der Kreis-, Stadt- und Bezirksfeuerwehrverbände sowie der Jugendfeuerwehr auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, den kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Hilfsorganisationen teil.

Am Freitag findet ein Begrüßungsabend für die Gäste im Feuerwehrgerätehaus Hersbruck statt.

Ehrengast der Veranstaltung ist am Samstag Innenminister Joachim Herrmann. Nach seiner Ansprache an die ca. 400 Tagungsteilnehmer gibt er im Anschluss an den öffentlichen Teil der Veranstaltung den offiziellen Startschuss für die neue Kampagne 2016/17 zur Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung für die Freiwilligen Feuerwehren Bayerns.

Rede des LFV-Vorsitzenden Alfons Weinzierl, aufgeteilt nach Themenbereichen

(Es gilt das gesproche Wort!)

Präsentation zur Rede des Vorsitzenden

 

Berichterstattung zur 23. Landesverbandsversammlung

Ehrungen zur 23. Landesverbandsversammlung

Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

  • SBR Holger Heller (SFV Schwabach)
  • SBR Karl-Georg Kolb (FW Aschaffenburg)

Feuerwehrehrenzeichen in Zivil

  • Thomas Roselt (KUVB)

Pressemitteilungen

vom Landesfeuerwehrverband Bayern

Rückblick 23. Landesverbandsversammlung des LFV Bayern e.V. am 17. September 2016

(Pressemitteilung, 17. September 2016)

Eröffnung der Feuerwehraktionswoche

(Pressemitteilung, 5. September 2016)

23. Landesverbandsversammlung des LFV Bayern e.V. am 7. September 2016

(Pressemitteilung, 29. August 2016)

22. Landesverbandsversammlung

Die 22. Landesverbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern (LFV Bayern) findet am 18./19. September 2015 in Amberg statt. An der Veranstaltung nehmen neben den Delegierten der Kreis-, Stadt- und Bezirksfeuerwehrverbände sowie der Jugendfeuerwehr auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, den kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Hilfsorganisationen teil.

Am Freitag steht im verbandlichen Teil vor allem die Neuwahl des Landesverbandsvorsitzenden im Mittelpunkt.

Ehrengast der Veranstaltung ist am Samstag Innenminister Joachim Herrmann. Nach seiner Ansprache an die ca. 400 Tagungsteilnehmer, verleiht Innenminister Herrmann das Steckkreuz - die höchste bayerische Feuerwehrauszeichnung - an verdiente Feuerwehrkameraden. Zudem gibt er im Anschluss an den öffentlichen Teil der Veranstaltung den offiziellen Startschuss für die neue Kampagne 2015/16 zur Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung für die Freiwilligen Feuerwehren Bayerns.

 

 

Berichterstattung

  • Beitrag in FEUERWEHR 12/2015: Verbandstreffen in Bayern. Hier ansehen...
  • Beitrag Abendschau (BR): Amberg. Frauen in die Feuerwehr. Hier ansehen....
  • Bericht im Bayernkurier: "Brennende Probleme". Hier ansehen....
  • Bericht in der Heimatzeitung: Feuerwehr warnt: "Nicht bis zur nächsten Katastrophe warten" Hier ansehen....
  • Bericht von Retter.tv: "Feuerwehr sauer: Zusagen zum Hochwasserschutz nicht eingehalten" Hier ansehen...
  • Bericht Oberpfalznetz.de: "Nicht das Mädchen für alles". Hier ansehen...
  • Bericht Oberpfalz TV: "Frauen zur Feuerwehr". Hier ansehen...
  • Bericht Würzburg erleben: "Feuerwehraktionswoche 2015: Frauen zur Feuerwehr". Hier ansehen...

Ehrungen

Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

  • KBR Dieter Marx (KFV Fürth)                 
  • SBR Bernhard Strobl (SFV Amberg)
  • Oberbranddirektor Wolfgang Schäuble (SFV München)

Bayerisches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold

  • SBR Dieter Schlegl (SFV Passau)
  • KBR Hermann Schreck (KFV Bayreuth)

Bayerische Feuerwehr-Ehrenmedaille 

  • OB Michael Cerny (Stadt Amberg)

Goldene Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes

  • Vorsitzender Alfons Weinzierl (LFV Bayern)

Steckkreuzverleihung

Folgende verdiente Personen wurden von Innenminister Joachim Herrmann mit dem Steckkreuz ausgezeichnet:

  • KBR Werner Huber (Mühldorf am Inn)
  • SBR Rainer Heimann (Straubing)
  • OLM Richard Kreuzer (Roding, Lkr. Cham)
  • KBR a. D. Reinhardt Polster (Leutenbach, Lkr. Forchheim)
  • KBM Klaus Keim (Röthenbach a. d. Pegnitz, Lkr. Nürnberger Land)
  • KBR Benno Metz (Burkardroth, Lkr. Bad Kissingen)
  • KBI Benedikt Kramer (Kellmünz, Lkr. Neu-Ulm)
  • Stv. Landes-Jugendfeuerwehrwart Andreas Land (Kronburg/Kardorf, Lkr. Unterallgäu)
  • Landesgeschäftsführer Uwe Peetz (Naila, Lkr. Hof)

Pressemitteilungen

vom Landesfeuerwehrverband Bayern

(Pressemitteilung, 22. September 2015)

Neuwahl des Vorsitzenden bei der 22. Landesverbandsversammmlung

(Pressemitteilung, 14. September 2015)

22. Landesverbandsversammlung des LFV Bayern e.V. am 18./19. September 2015. Großaufgebot der bayerischen Feuerwehren in Amberg

(Pressemitteilung, 7. September 2015)

21. Landesverbandsversammlung

Die 21. Landesverbandsversammlung des LFV Bayern fand am 20. September 2014 in Bad Kissingen statt. An der Veranstaltung nehmen neben den Delegierten der Kreis-, Stadt- und Bezirksfeuerwehrverbände sowie der Jugendfeuerwehr auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, den kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Hilfsorganisationen teil.

Ehrengast der Veranstaltung ist Innenminister Joachim Herrmann. Er gibt während des öffentlichen Teils der Veranstaltung den offiziellen Startschuss für die neue Kampagne 2014/15 zur Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung für die Freiwilligen Feuerwehren Bayerns.

 

 

Rede des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann

(Es gilt das gesprochene Wort!)

Ansprache im öffentlichen Teil der Verbandsversammlung am 20.09.2014

 

Berichterstattung

Pressemitteilungen

vom Landesfeuerwehrverband Bayern

(Pressemitteilung, 20. September 2014) PDF 97,3 KB (Pressemitteilung, 16. September 2014) PDF 120,2 KB (Pressemitteilung, 11. September 2014) PDF 658,0 KB

vom Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Hermann eröffnet Feuerwehraktionswoche in Bad Kissingen
(Pressemitteilung vom 20. September 2014)

20. Landesverbandsversammlung 2013

Die 20. Landesverbandsversammlung des LFV Bayern fand am 20. und 21. September 2013 in Unterschleißheim statt. An der Veranstaltung nehmen neben den Delegierten der Kreis-, Stadt- und Bezirksfeuerwehrverbände sowie der Jugendfeuerwehr auch zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft, den kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Hilfsorganisationen teil.

Ehrengast der Veranstaltung ist Innenminister Joachim Herrmann. Er gibt während des öffentlichen Teils der Veranstaltung am Freitagnachmittag den offiziellen Startschuss für den dritten Teil der LFV Bayern-Kampagne zur Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung für die bayerischen Feuerwehren und Eröffnung der Feuerwehr-Aktionswoche unter dem Motto: "EHRENSACHE! Mach mit!".

Stabswechsel beim Landesfeuerwehrverband Bayern

Neuwahl der stellvertretenden Vorsitzenden

Die Landesverbandsversammlung des LFV Bayern hat am 21. September 2013 zwei neue stellvertretende Vorsitzende gewählt. Zur Wahl standen der Leiter der Berufsfeuerwehr Regensburg Branddirektor Johannes Buchhauser und der Kreisbrandrat Nürnberger Land Norbert Thiel.

Die Landesverbandsversammlung, eines der wichtigsten Organe des LFV Bayern, hat mit eindeutiger Mehrheit für die beiden Kandidaten aus der Oberpfalz und Mittelfranken gestimmt. Die Wahl mit der überragenden Zustimmung von 98 Prozent nahmen beide Kandidaten an und bedankten sich bei den Delegierten der bayerischen Feuerwehren für das in sie gesetzte Vertrauen.

Der Vorsitzende Alfons Weinzierl und die beiden scheidenden stellvertretenden Vorsitzenden Gerhard Bullinger und Franz-Josef Hench, die aus Altersgründen nicht erneut kandidieren, beglückwünschten die neuen Vorstandsmitglieder und wünschten Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Die beiden Stellvertreter sind für eine Amtszeit von 6 Jahren gewählt. Zu den Aufgaben zählen zum einen die Vertretung des Vorsitzenden und des LFV Bayern nach außen, aber auch die Behandlung von spezifischen Themen in der Facharbeit.

18. Landesverbandsversammlung

am 16./17. September 2011 in Frauenau, Landkreis Regen

 

Rede des LFV-Vorsitzenden Alfons Weinzierl

(es gilt nur das gesprochene Wort!)

Auszüge aus dem nicht-öffentlichen TeilVorstellung der Imagekampagne 2011 - 2013Aktuelle Themen zur Verbandsversammlung 2011Eröffnung der Feuerwehraktionswoche

 

Rede des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann

(es gilt nur das gesprochene Wort!)

anlässlich der 18. Landesverbandsversammlung mit Steckkreuzverleihung

 

Berichte und Eindrücke aus der 18. Verbandsversammlung

Weitere Informationen

ProgrammVorläufige Tagesordnung

17. Landesverbandsversammlung

am 18. September 2010 im Kultur- und Kongress-Zentrum Rosenheim

15. Landesverbandsversammlung

mit Eröffnung der Feuerwehraktionswoche am 20. September 2008 in der Inselhalle Lindau (Bodensee), Schwaben

Zusammenfassung

Feuerwehr-Aktionswoche 2008 ist eröffnet
Joachim Herrmann: "Feuerwehr-Aktionswoche zum Brandschutz im Haushalt kann Menschenleben retten"

Vor der großen Kulisse des Lindauer Hafens wurde am 20. September 2008 die diesjährige Feuerwehr-Aktionswoche eröffnet. "Die diesjährige Feuerwehr-Aktionswoche `Brandschutz im Haushalt` ist ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Sie wird helfen, die Bevölkerung für den Brandschutz zu Hause zu sensibilisieren und aufzuklären. Damit kann die Aktionswoche Menschenleben retten", sagte Innenminister Joachim Herrmann anlässlich der Eröffnung der Feuerwehr-Aktionswoche 2008 in Lindau.
Jeder vierte Brandeinsatz der Feuerwehren findet in einem Privathaushalt statt. Allein in Bayern rücken die Feuerwehren pro Jahr in 3.800 Fällen aus, um Brände in Wohnungen oder Garagen zu löschen. Herrmann: "Dank des Eingreifens unserer Feuerwehren konnten bei Wohnungsbränden letztes Jahr über 1.400 Menschen gerettet werden. Das zeigt, dass wir uns flächendeckend auf unsere engagierten und leistungsstarken Feuerwehren verlassen können."

Bevor bei strahlendem Sonnenschein der Startschuss zur Aktionswoche fiel, stand eine große Tagesordnung der 15. Delegiertentagung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern in der Inselhalle in Lindau auf dem Programm. Neben den üblichen Regularien sprach Landesverbandsvorsitzender Alfons Weinziel (Dingolfing) auch die Probleme an, die die verschiedenen Führungsebenen, aber auch der 322.000 aktiven Feuerwehrfrauen und –männer in Bayern beschäftigt an. Die Führerscheinproblematik, der Katastrophenschutz in Bund und Länder, die geänderte Feuerföderung, der Digitalfunk, die Zukunft der bayerischen Feuerwehrschulen, die Bauverzögerung beim Umbau des Feuerwehrerholungsheimes, die integrierten Leitstellen und Kreiseinsatzzentralen waren die Schwerpunkte im Bericht des Verbandsvorsitzenden. Neben den großartigen Leistungen der einzelnen Fachbereiche hob KBR Alfons Weinzierl den Stellenwert der Jugendarbeit heraus: „Wir brauchen sie, diese Mädel´s und Jung´s in den Jugendgruppen, die so wie unsere Freiw. Feuerwehren, ihre Freizeit für das Ehrenamt zur Verfügung stellen, die ihr eigenes „Ich“ hinten anstellen, die bereit sind Hand anzulegen und zu helfen und eben auch Verantwortung in der Zukunft für die Gesellschaft übernehmen und zwar ehrenamtlich und freiwillig“. Weinzier weiter: „„Denn für den Staat wird es in Zukunft noch wichtiger sein, dass er junge Burschen und Mädl´s hat, die für ihn in Zukunft freiwillig und ehrenamtlich sozusagen durchs Feuer gehen!“.

Für ihren Einsatz gegenüber Feuerwehrdienstleistenden zeichnete Weinzierl die Firmen Lindauer Dornier GmbH und Liebherr – Aerospace Lindenberg GmbH aus.
Nach 14 Jahren engster Zusammenarbeit verabschiedete sich Walter Lechner, ehemaliges Vorstandsmitglied der Versicherungskammer Bayern. Unter Lechners konnten zahlreiche Projekte zusammen mit dem Landesfeuerverband zugunsten der bayerischen Feuerwehren auf den Weg gebracht werden. Der Brandübungscontainer, das Feuerlöscher-Infomobil, die Beschaffungsaktion von Wärmebildkameras und der Brandschutzerziehungskoffer sind nur einige Projekte aus Lechners wirken. Bei seiner Abschiedsrede forderte er, zum Motto der Aktionswoche passend, die Politik auf auch in Bayern eine Rauchmelderpflicht einzuführen.
Lechners Nachfolger Dr. Heene demonstrierte einen nahtlosen Übergang und stellte ein neues Projekt der Versammlung vor. Alle Feuerwehrdienstleistende deren Feuerwehr Mitglied im Verband sind bekommen künftig Sonderkondition für eine Rundum-Versicherung einschließlich Elementar.

Mit Spannung wurde auch die Ansprache vom Staatsminister des Innern Joachim Herrmann erwartet. Hierbei betonte der Innenminister, dass der Freistaat auch künftig für optimale Rahmenbedingungen für die Feuerwehren sorgen werde. "Der Freistaat unternimmt große finanzielle Anstrengungen, um den erreichten hohen Ausrüstungsstand unserer Feuerwehren stetig zu verbessern. In den letzten zehn Jahren wurden allein über 346 Millionen Euro an Fördermitteln für den Feuerwehrgerätehausbau und die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und –geräten an die Kommunen ausgezahlt. Die unlängst geänderten Feuerwehrzuwendungsrichtlinien sehen künftig weitreichende Erhöhungen für die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und –geräten vor. Daneben haben wir ein Sonderförderprogramm für die Ersatzbeschaffung von veralteten Rettungsgeräten mit einem Gesamtvolumen von über vier Millionen Euro aufgelegt. Das zeigt klar: Der Freistaat ist und bleibt verlässlicher Partner unserer Feuerwehren."
Herrmann unterstrich auch die Bedeutung der Jugendarbeit der Feuerwehren. "Mit ihrer engagierten Jugendarbeit leisten die Ortsfeuerwehren einen wertvollen Beitrag für die Zukunft unserer Gesellschaft. Das ehrenamtliche Engagement hilft jungen Menschen, Schlüsselqualifikationen und soziale Kompetenz zu erwerben. Die Jugendarbeit der Feuerwehren muss daher weiter unterstützt und gestärkt werden. Ich habe daher dafür gesorgt, dass der staatliche Zuschuss für den Landesfeuerwehrverband zu diesem Zweck noch einmal um 10.000 Euro erhöht wird." jk /stmi

 

 

14. Landesverbandsversammlung

mit Eröffnung der Feuerwehraktionswoche am 15. September 2007 in Bad Gögging, Lkr. Kelheim

 

Verbandsversammlung

ProgrammVorläufige Tagesordnung

 

Aus der Verbandsversammlung

Pressemitteilung des LFV Bayern e.V.

 

Nichtöffentlicher Teil

Eindeutiges Votum für Franz-Josef Hench und Gerhard Bullinger

Die beiden bisherigen Amtsinhaber KBR Bernd Pawelke und KBR a.D. Werner Baier kandidierten aus Altersgründen nicht mehr.

Im Vorfeld der Verbandsversammlung gingen für die beiden Positionen zwei Wahlvorschläge ein, und zwar vom Bezirksfeuerwehrverband Oberbayern KBR Gerhard Bullinger und vom Bezirksfeuerwehrverband Unterfranken BD Dipl. Ing. Franz-Josef Hench. Beide Kameraden, seit vielen Jahren bereits im Verbandsausschuss als Bezirksverbandsvorsitzende tätig, stellten sich der Delegiertenversammlung vor.

Justiziar Uwe Peetz, von der Versammlung als Wahlausschussvorsitzender gewählt, führte unterstützt von seinen beiden Beisitzern KBR Siegfried Kerner und KBI Anton Ruhland die Wahlhandlung durch.

In zwei aufeinander folgenden Wahlgängen wurden beide Kandidaten mit überzeugender Mehrheit zu Stellvertretenden Landesverbandsvorsitzenden gewählt. Beide Kameraden nahmen die Wahl an.

 

Ernennung zum Ehrenmitglied des LFV Bayern

Es ist ein guter Brauch, bei öffentlichen Veranstaltungen nicht nur Dank auszusprechen, sondern auch sichtbar zu vermitteln so Vorsitzender Alfons Weinzierl.

Dank und Anerkennung an Persönlichkeiten, die sich um das Feuerwehrwesen verdient gemacht haben.

Der Vorsitzende Alfons Weinzierl konnte anlässlich der Verbandsversammlung in Bad Gögging die beiden bisherigen stellv. Landesverbandsvorsitzenden

Herrn KBR Bernd Pawelke und Herrn KBR a.d. Werner Baier, sowie dem bisherigen stellv. Bezirksvorsitzenden des BFV Oberfranken Herrn SBR Franz Redler zu Ehrenmitgliedern des LFV Bayern ernennen.

Zu Bernd Pawelke:
Vom 09.10.1993 – 08.04.1995: Schriftführer im LFV Bayern.
Seit 08.04.1995 bis heute Stellv. Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Bayern.
Zusätzlich seit  18.09.1999 Vizepräsident des DFV.
Bernd Pawelke vertritt die Belange des LFV Bayern mit im DFV.

Zu Werner Baier:
Vom 09.10.1993 – 19.09.03 Schatzmeister des LFV.
Vom 21.09.2001 bis heute Stellv. Vorsitzender des LFV Bayern.
Seit Mai 2005 im Vorstand der Vertreterversammlung des Bayer. Gemeindeunfallversicherungsverbandes für die Feuerwehren.

Zu Franz Redler:
Von April 1990 bis  Dez.1995: Stellv. Sprecher Bezirk Oberfranken.
Von April 1995 bis 1997: Schriftführer des LFV-Bayern.
Von Dez 1995 bis Juli 2007: Stellv. Vorsitzender BFV Oberfranken.

Der LFV Bayern gratuliert.
Herzlichen Glückwunsch.

 

Steckkreuzverleihung

Anlässlich der Verbandsversammlung des LFV Bayern wurde durch den Bayerischen Innenminister Dr. Günther Beckstein an acht Persönlichkeiten im öffentlichen Teil der Verbandsversammlung am 15.09.07 in Bad Gögging das Steckkreuz des Feuerwehr – Ehrenzeichens überreicht.

Sie haben sich, so Vorsitzender Alfons Weinzierl  bei ihrer Arbeit in besonderer Weise durch ehrenamtliches Engagement, durch eine hohe Führungsqualität und durch hervorragende Arbeit bei Einsätzen bewährt und ausgezeichnet.

Sie meine Herren haben dabei über viele Jahre, ja gar Jahrzehnte hinweg ihre Freizeit für unsere Bürger in Stadt und Land geopfert und eingebracht.

Aber nicht nur die Freizeit :
Vielmehr waren Sie bereit Verantwortung zu übernehmen und oft in schwierigen Einsatzsituationen dann die richtige Entscheidung zu treffen und auch dazu die Verantwortung zu übernehmen.

Kurz gesagt:
Wir brauchen Sie  --  diese Frauen und Männer so wie Sie meine Herren die Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen und zwar freiwillig und ehrenamtlich.

Tragen Sie das Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens mit Stolz und Würde, Sie haben es sich mit Ihrer Arbeit in der Feuerwehr in den Gemeinden, im Landkreis, im Staat und darüber hinaus mehr als verdient.

Der LFV Bayern gratuliert. Herzlichen Glückwunsch.

 

Bayernabend

Bayern1-Team für Sommerreise 2007 geehrt

Vorstandssprecher Bayernoil erhält Feuerwehrehrenmedaille

 Im Rahmen weiterer Veranstaltungen wurden am Bayernabend verdiente Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich um das Feuerlöschwesen in Bayern verdient gemacht haben.

Der Vorstandssprecher der Firma Bayernoil, Herr Hans Anzeneder erhielt aus den Händen des Verbandsvorsitzenden Alfons Weinzierl und des Kreisverbandsvorsitzenden des Landkreises Kelheim Werner Söldner die Bayerische Feuerwehrehrenmedaille für besondere Verdienste.

Herr Anzeneder unterstützt maßgeblich durch finanzielle Zuschüsse und Ausrüstung die Arbeit im KFV Kelheim, insbesondere die Jugendarbeit. Als großer Förderer des Feuerlöschwesens hat er sich auch sehr großzügig bei der Durchführung der Verbandsversammlung in Bad Gögging eingebracht.

Mit der Partnerschaftsurkunde für besondere Verdienste um das Feuerlöschwesen in Bayern wurde der Radiosender Bayern 1 ausgezeichnet. Im Beisein des Redaktionsleiters Friedl Ritter, des Moderators Tillmann Schöberl und der Projektleiterin Manuela Brenzinger würdigte Vorsitzender Alfons Weinzierl die herausragende Leistung des Bayern1-Teams bei der Sommerreise 2007. Im Rahmen dieser Sommerreise hatten die bayerischen Feuerwehren an 8 Orten in Bayern die Möglichkeit sich zu präsentieren.

Professionell, mit einzigartigem Engagement, bei einem begeisterten Publikum auf allen Stationen hat Bayern1 dazu beigetragen, die bayerischen Feuerwehren auf breiter Basis ins Blickfeld zu rücken. Ebenso stellte der Sender mit der Aktion „Helden des Alltags“ die Arbeit von Feuerwehrkameraden gegen über der Öffentlichkeit realistisch dar.

Tillmann Schöberl, der die Ehrung in Empfang nahm, dankte Herrn Weinzierl und den bayerischen Feuerwehren für ihre ungezwungene und erfolgreiche Mitwirkung. Beide Seiten freuen sich bereits jetzt auf die Fortsetzung im nächsten Jahr zur Sommerreise 2008.

Die Bayern1 Siegerfeuerwehr, FF Dingolfing, wurde mit einer kleinen Abordnung zum Bayernabend geladen und dort zu ihrer Leistung beglückwünscht.

 

Öffentlicher Teil

Digitalfunk

Der Zug für den Digitalfunk kommt nur langsam ins laufen.
Es ist für alle BOS, ob Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wichtig dass hier eine vernünftige Umsetzung erfolgt.
Dies bedeutet aber auch, dass das System uneingeschränkt für den Fahrzeugsprechfunk, und im Besonderen auch für die Alarmierung, ob Sirene oder Taschenmeldeempfänger flächendeckend mind. den heutigen Standards entsprechend funktionieren muss.
Es kann nicht akzeptiert werden, dass unsere Ehrenamtlichen über Jahre hinweg mit zwei Systemen arbeiten ja gar mit zwei verschiednen Meldeempfänger (Analog und Digital) über Jahre ausgestattet werden müssen.
Dies bedeutet aber auch, dass die Umsetzung, sprich die Betreiberkosten, der Netzbetrieb als laufende Kosten, sowie die Anschaffung der Endgerätefinanzierbar sein muss.
Der LFV Bayern hat hier in einer Arbeitsgruppe gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden ein Positionspapier für die Umsetzung und Finanzierung des Digitalfunks im Bereich der Feuerwehren erstellt.
Dies geben wir hier in einer Kurzzusammenfassung wieder:
Zu den Kosten

  • Die Kosten für den Netzaufbau teilen sich Bund und Staat entsprechend auf
  • Übernahme der Betreiberkosten muss durch den Staat erfolgen, weil das derzeitige 4m-Band für den Fahrzeugfunk und die Alarmierung weiter betrieben werden muss bis das neue digitale Funknetz flächendeckend aufgebaut ist. Die Kommunen sind lediglich bereit, die Höhe der bisherigen Betriebskosten weiter zu übernehmen
  • Angebot der Gemeinden für den Aufbau der Basisstationen: Die Kommunen tragen zur Kostenminimierung durch kostenlose zur Verfügungsstellung von Gebäuden (z.B. Feuerwehr-Gerätehäuser, Schlauchtürme, Rathäuser, Landratsämter) bei. Dies senkt die durch den Staat zu tragenden Betreiberkosten erheblich.
  • Das Innenministerium muss ein zeitlich befristetes Förderprogramm in Höhe von deutlich über 50 % für alle Bereiche (Fahrzeugfunk, Alarmierung und Einsatzstellenfunk) auflegen.
  • Die Betreiberkosten sowie das Förderprogramm dürfen nicht aus der Feuerschutzsteuer finanziert werden.

Mögliche Umstellung

1. Schritt: Umstellung Fahrzeugfunk (4m-Band) und Alarmierung

  • Eine Taktisch-operativ sinnvolle Umstellung ist nur möglich, wenn die flächendeckende Versorgung mit dem digitalen Netz sichergestellt ist
  • sie muss mind. dem heutigen Standard entsprechen
  • es muss eine Testphase erfolgreich abgeschlossen sein
  • die Einführung muss immer mind. Landkreis- oder Leitstellenbezogen erfolgen
  • Es muss auch beachtet werden, dass teilweise in Nachbar-ILS-Bereichen Einsätze erfolgen und auch dort das digitale Funknetz in Betrieb sein muss
  • Für die jeweiligen Bereiche sind Migrationskonzepte zu erstellen
  • Bei der Alarmierung muss erst noch die technische Seite abgeklärt werden (im Moment sind hierfür noch keine Geräte am Markt verfügbar)
  • Eine Umstellung im Fahrzeugfunkbereich wie auch bei der Alarmierung halten wir nach den genannten Problemen erst nach dem Aufbau des gesamten digitalen Netzes für sinnvoll. Die gesamte Umstellung soll aus unserer Sicht bis 2015 vorbehaltlich der vorhandenen Technik in diesem Bereich abgeschlossen sein.

2. Schritt: Umstellung Einsatzstellenfunk (2m-Band)

  • Derzeit besteht keine Notwendigkeit den bisherigen Einsatzstellenfunk im 2 m Bandbereich umzustellen.
  • Derzeit sind noch keine geeigneten Geräte für den Innenangriff der Feuerwehr vorhanden
  • Der Einsatzstellenfunk kann aus unserer Sicht extra betrachtet werden und reicht aus, wenn er nach erfolgreicher Umstellung im Fahrzeugfunkbereich angegangen wird, also nach dem Jahr 2015.

Damit wollen wir eine zeitliche Beschreibung, wie wir uns die Einführung des Digitalfunks im Bereich der Feuerwehr vorstellen, abgeben.

 

Novellierung Feuerwehrgesetz

Vorsitzender Weinzierl trug die Themen aus Sicht des LFV Bayern entsprechend gegenüber dem Innenminister vor.

1. Hilfsfrist von 10 Minuten als Planungsgröße
Die Hilfsfrist von 10 Minuten ist eine wissenschaftlich begründete Zeitgröße, die noch eine Rettung innerhalb der Reanimationsgrenze ermöglicht.Der LFV Bayern hat sich hier den ursprünglichen Vorstellungen des Innenministers angeschlossen.
Fakt ist, dass die Hilfsfrist jetzt nicht ins Gesetz übernommen wird.

2. Zweckverband
Eine Aufnahme der Regelung, dass Aufgaben der Sicherstellung des abwehrenden Brandschutzes und des technischen Hilfsdienstes auf einen Zweckverband übertragen werden können, lehnt der Landesfeuerwehrverband Bayern ab.
Wir sehen hier keinen Handlungsbedarf.
Nur weil dies von 2 Kommunen überlegt wurde, aber dann die geplanten Projekte gescheitert sind, sollte man dem nicht nachkommen.
Wir brauchen keinen Zweckverband für Sammelbeschaffungen oder zur Alarmierungsplanung für die techn. Hilfeleistung und den Brandschutz, so Weinzier.
Außer man will damit erreichen, dass Feuerwehren innerhalb eines Zweckverbandes zusammengelegt werden können. Dies wollen wir aber in keinster Form.
Darüber hinaus verursacht ein Zweckverband zusätzlichen Verwaltungsaufwand, weil eine weitere Verwaltungsebene geschaffen wird und dies im Zeichen von Deregulierung.

3. Bestandsgarantie der Ortsfeuerwehren
Die vorgesehene Bestandsschutzregelung ist für die bayerischen Feuerwehren besonders wichtig, zumal die Hilfsfrist nicht im Gesetz verankert werden soll.

4. Pendlerregelung
Die so genannte Pendlerregelung wird begrüßt. Es ist jedoch notwendig, entsprechende Regelungen zu treffen. Es wird vorgeschlagen die Feuerwehr der Wohngemeinde als „Stammfeuerwehr“ zu definieren.

5. Altersgrenze für den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst
Der LFV Bayern spricht sich für eine generelle Anhebung der Altergrenze für den ehrenamtlichen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr auf 63 Jahre aus.
Darüber hinaus muss für die Einführung der angehobenen Altersgrenze eine Stichtagsregelung gefunden werden.

6. Freistellungsanspruch für volljährige Schüler und Studenten
Ein Freistellungsanspruch für volljährige Schüler und Studenten wird seitens des LFV Bayern befürwortet.

7. Freistellung der besonderen Führungsdienstgrade
Eine pauschale Freistellung der besonderen Führungsdienstgrade für regelmäßig anfallende Tätigkeiten wird laut Innenministerium ermöglicht.
Wir sehen hier jedoch die Notwendigkeit diese Regelung dahingehend zu ergänzen, dass wenn die Freistellungszeiten nicht ausreichen, die Möglichkeit der Anstellung im LRA besteht.
Auch hier will der Staat für uns nicht weit genug gehen, sondern er beschreibt nur die Möglichkeit der pauschalen Freistellung, aber unserer Forderung mit zumindest der Möglichkeit der Anstellung im LRA will der Staat nicht nachkommen.
Hier nochmals die Bitte von Vorsitzenden Weinzierl an den Minister Dr. Günther Beckstein, stellen Sie damit die Weichen für die Zukunft.

8. Anerkennungsbescheid Werkfeuerwehren
Für den Anerkennungsbescheid der Werkfeuerwehren soll in Zukunft die Regierung zuständig sein und nicht mehr der Kreisbrandrat. Nur er ist es aber so Weinzierl, der seine Werkfeuerwehr wie auch das Werksgelände kennt.

9. Personenrettung/ Kostenfreiheit (Art. 28)
Aus Sicht der Bayerischen Führungskräfte muss hier das Ziel erreicht werden, dass im Bereich der Halter- bzw. Gefährdungshaftung auch die Rettung und Bergung von Mensch und Tier wieder kostenfrei wird.
Dies resultiert schon aus dem Selbstverständnis des ehrenamtlichen Feuerwehrdienstes.
Wir haben hierfür folgende Änderung im Gesetzestext vorgeschlagen:
Kostenersatz nach Absatz 1 kann verlangt werden

  1. für Einsätze im abwehrenden Brandschutz, im technischen Hilfsdienst, bei denen die Gefahr oder der Schaden durch den Betrieb von Kraft-, Luft-, Schienen- oder Wasserfahrzeugen veranlasst war und für sonstige Einsätze im technischen Hilfsdienst.
  2. Tätigkeiten, die unmittelbar der Rettung oder Bergung von Menschen und Tieren dienen, bleiben hiervon ausgenommen.“

Evaluierung der Förderrichtlinien

Hierzu haben wir uns im Frühjahr bei der Verbandsanhörung schriftlich geäußert. Leider hat sich bis heute nichts bewegt.

Unsere Vorstellungen:
Wir haben hier eine entspr. Anpassung und Erhöhung im Fahrzeugbereich wie auch bei den Gerätehäusern der Fördersätze nach der derzeitigen Kostenentwicklung gefordert.
Weiter war unsere Forderung zusätzliche notwendige Fahrzeuge, wie Versorgungs-LKW`s, die auch im Katastrophenfall bzw. zur Aufstellung der länderübergreifenden Hilfeleistungskontingente benötigt werden, wieder in die Förderung mit aufzunehmen. Alternativ müssten diese Fahrzeuge aus dem K-Fond wie auch bei anderen Hilfsorganisationen finanziert und nach einen entspr. Verteilungsschlüssel den Feuerwehren zur Verfügung zu stellen.
Um den Förderberg, der noch im Jahr 2003 über 100 Mill. € betrug abbauen zu können, waren die Bayerischen Feuerwehren und die Kommunen bereit  Einschnitte in der Förderung hinzunehmen.

Dies waren im Einzelnen:

  • geringere Fördersummen
  • Festbetragsförderung
  • Weiniger Fördergegenstände
  • Aufhebung der Pauschalförderung für die Gemeinden

Damals erhielten wir die Zusage, wenn der Förderberg entsprechend abgebaut werden kann, dass dann nach 3 Jahren die Fördersätze wieder anpasst werden.
Laut Innenministerium ist der Förderberg abgebaut, so dass nun der Minister im Wort steht.
Es darf hier die dabei, wie derzeit angedacht die Finanzierung des Digitalfunks keine Rolle spielen.
Dies war so nicht geplant und abgestimmt, so Weinzierl.
Denn die derzeitige Förderung liegt teilweise nur bei max. 20 %, auf Grund der Erhöhung der MWST. und der Herstellerkosten.
Dies gilt es noch heuer auf den Weg zu bringen, damit wir endlich wieder eine vernünftige Förderung für Fahrzeuge und Gerätehäuser zur Verfügung haben.

 

Katastrophenschutz in Bayern und auf Bundesebene

Im letzten Jahr waren meine einleitenden Worte, so Vorsitzender Weinzierl:
Der Katastrophenschutz muss in die Zukunft ausgerichtet für unsere Feuerwehren in Bayern und darüber hinaus eine neue Gewichtung erfahren.
Sprachen wir noch vor 5 Jahren von Jahrhundertereignissen, trafen unsere Feuerwehren allein in den letzten 2 Jahren 5 große Katastrophenfälle.
Die Steigerung der Einsatzzahlen legen dies dar.
Bayernweit über 204.570 Einsätze im letzten Jahr, eine Steigerung um rund 10 % bedeuten, dass tägl. 560 Einsatzstellen zu tätigen sind und dass im Durchschnitt alle 2,5 min. oder besser gesagt alle 150 sec. in Bayern Feuerwehren zur Hilfe gerufen werden.
Bei all diesen Einsätzen konnten durch die Bayerischen Feuerwehren bei Brandeinsätze1.436 Personen gerettet werden und bei Verkehrsunfällen 7.466 Personen. Insgesamt wurden also durch die Feuerwehren 9.000 Personen gerettet bzw. verdanken dem Einsatz unserer Feuerwehren ihr Leben.
Allein beim Orkan Kyrill waren über 4.000 bayerische Feuerwehren im Einsatz, also über die Hälfte aller unserer Feuerwehren.
Bayernweit waren allein in dieser Nacht über 20.000 Einsätze zu verzeichnen mit insgesamt über 75.000 ehrenamtliche Feuerwehrleute und Kräfte der Berufsfeuerwehren die in ganz Bayern im Einsatz waren.
So wurden auf die Feuerwehren in den letzten Jahren immer mehr Aufgaben verlagert bzw. mussten die Feuerwehren ganz neue Schadenslagen bewältigen.

Weinzierl stellte beispielhaft diese Aufgaben in Stichpunkten dar:

  • Hilfeleistungskontingente für Länderübergreifende Katastrophenhilfe
  • Einsatz der Feuerwehr bei BSE / Maul- und Klauenseuche / Vogelgrippe / Pandemien und Schweinepest
  • Einrichtung von Dekon – Stellen
  • Messungen bei atomaren und chemischen Schadensfällen
  • Einrichtung von Notfallstationen nach Störfällen in kerntechnischen Anlagen
  • Ausgabe und Verteilung von Jodtabletten bei Störung kerntechnischer Anlagen
  • Warnung der Bevölkerung
  • Klimawandel – Hochwasser,Eindämmung von Überschwemmungen
  • Klimawandel –Sturm und Schneeeinsätze (Bay. Wald, Ork. Kyrill)
  • Großbrände im Katastrophenfall als Beispiel (Raffineriebrand, Waldbrand Bad-Reichenhall)
  • Milzbrandverdachtsfälle, Terrorgefahren

Bei all diesen Aufgaben stellen sich verschiedene Fragen:

Zum Einen:

  • wer kommt denn und leistet beim nächsten Einsatz Hilfe über Tage hinweg?
  • Wer ist in der Fläche am stärksten vertreten?
  • Wer ist am schnellsten vor Ort und hat am meisten Ortskenntnisse?

Unsere Bayerischen Feuerwehren mit ihren Feuerwehrmännern und –frauen.
Zum Zweiten:
Sehen wir hier Gesprächsbedarf entsprechende Konzepte zu erstellen
und vor allem welche Fahrzeuge und Ausstattung brauchen wir Mittelfristig um diese Aufgaben auch Übermorgen noch bewältigen zu können.

 

Sozialversicherungspflicht

Ausführungen des Justiziars des LFV Bayern Herr Uwe Peetz

Der LFV Bayern vertritt natürlich nach wie vor die Auffassung, dass die Tätigkeit der ehrenamtlichen Feuerwehrführungskräfte nicht der Sozialversicherungspflicht unterliegt und sieht sich hierin durch zwei Urteile des Bayerischen Landessozialgerichts bestätigt. Leider weigern sich einige Sozialversicherungsträger und auch die Deutsche Rentenversicherung Bund diese Urteile anzuerkennen und versuchen mit einer Welle von Gerichtsverfahren zum Bundessozialgericht zu gelangen um hier möglicherweise zu einer anderen Rechtsauffassung zu kommen.
Das Problem liegt hier in der Organisationsstruktur der Krankenkassen. Während die Allgemeinen Ortskrankenkassen, die Betriebs- und Innungskrankenkassen dem Landesverband des Landes angehören, in dem sie ihren Sitz haben, sind die Ersatzkassen nicht zu Landesverbänden zusammengeschlossen.
Auch weiterhin wird sich der LFV Bayern mit allen Mitteln für eine Befreiung von der Sozialversicherungspflicht einsetzen. Die kommunalen Spitzenverbände teilen die Meinung des LFV und auch Frau Sozialministerin Stewens hat in einem persönlichen Gespräch mit Vertretern des LFV Bayern am 30.07.2007 mitgeteilt, hinter der Auffassung des LFV Bayern zu stehen und hat auch zugesagt, dass die bayerische Gesetzesinitiative aus dem Jahr 2000, mit der eine Regelung zur Befreiung von der Sozialversicherungspflicht erreicht werden sollte, jetzt erneut in den Bundesrat eingebracht werden wird. Dies wurde uns nicht nur von der Ministerin mit Schreiben vom 17.08.2007 so nochmals bestätigt. Mittlerweile wurde dem LFV Bayern auch der Gesetzentwurf zur Stellungnahme überlassen, wobei wir im Vorfeld bereits alle bayerischen Bundestagsabgeordneten angeschrieben, ihnen die Situation der Führungskräfte verdeutlicht und sie unabhängig von Partei- bzw. Fraktionszugehörigkeit und politischer Coleur zur Unterstützung unserer Ziele aufgefordert haben.

Reform der gesetzlichen Unfallversicherung
Die politisch vorgetragene Begründung für die Reformpläne lautet, dass eine größere "Zielgenauigkeit der Leistungen" für Unfallverletzte und Berufserkrankte erreicht werden solle. Nach den bisherigen Einschätzungen der verschiedensten Kreise ist jedoch genau das Gegenteil der Fall. Für die Mehrheit der Geschädigten droht eine zum Teil dramatische Verschlechterung der Lage.
Minderjährige, die vor dem 18. Lebensjahr einen Arbeits- (Dienst-) Unfall erleiden, sollen nach dem Reformentwurf keine Erwerbsminderungsrente erhalten. Es wird also in keinster Weise berücksichtigt, dass in den Freiwilligen Feuerwehren Jugendliche bereits ab dem 12. Lebensjahr zu Ausbildungsveranstaltungen herangezogen werden dürfen und ab dem 16. Lebensjahr ‑ wenn auch in begrenztem Unfang ‑ im Einsatzdienst tätig sind.
Wenn zukünftig ein 16-jähriges Mitglied einer Jugendfeuerwehr, der beim Dienst einen Daumen verliert, einen Gesundheitsschadensausgleich von 50 Eur erhält, dann sollen zukünftig diejenigen, die sich so etwas ausgedacht haben, Feuerwehrdienst leisten.
Während bisher Unfall- und Berufskrankheitenrenten lebenslang gezahlt wurden (und mit der Altersrente verrechnet wurden), ist nach Auffassung der Bund-Länder-Kommission Alterssicherung allein Aufgabe der Rentenversicherung. Die Erwerbsminderungsrente endet also mit Erreichen der Regelsaltersgrenze in der Rentenversicherung, also mit 67. Der Schaden endet aber nicht mit dem Eintritt in das gesetzliche Rentenalter. Der Schaden endet nicht mit 67.
Der Entwurf  ignoriert völlig, dass die bisherige Unfall- oder Berufskrankheitenrente einen Ausgleich des erlittenen dauerhaften Schadens darstellt.
Ein Angestellter mit einem JAV von 36.000 Eur, der z.B. bei einem Einsatz eine Hand verliert, würde ‑ ausgehend von einer durchschnittlichen Lebenserwartung von derzeit rund 83 Jahren bei Männern -  unter Berücksichtigung des weiter zu zahlenden Gesundheitsschadensausgleichs einen Verlust gegenüber dem bisherigen Recht von rund 19.000 Eur erleiden.
Das Re­form­vor­ha­ben ist, zumindest was die geplanten Änderungem im Leistungsrecht angeht, aufgrund der mas­si­ven Kritik von allen Seiten, zum Glück vor­erst ge­bremst.
Die im Entwurf vorgeschlagenen Änderungen stellen die ehrenamtliche Tätigkeit der Dienstleistenden in Frage. Im Fachbereich Sozialwesen des DFV, dem ich als Vertreter des LFV Bayern angehöre, wurden die Änderungen einhellig als unsozial und inakzeptabel abgelehnt. Die Belange der Feuerwehren wurden offenbar in keinster Weise berücksichtigt.
Ziel, auch des LFV Bayern, ist es, dass diese Änderungen, so wie sie im Entwurf vorliegen, nicht in Kraft treten. Mindestens aber muss im Gesetz eine Öffnungsklausel für die Feuerwehren geschaffen werden, die es den Unfallversicherungsträgern erlaubt, entweder kraft Gesetz oder über die Satzung Sonder- und Mehrleistungen für die Feuerwehren vorzusehen, damit jedenfalls der bisherige Standard gehalten wird.

 

Schlusswort

Zum Schluss des öffentlichen Teils unserer 14. Landesverbandsversammlung und vor der offiziellen Eröffnung der Feuerwehraktionswoche durch den Innenminister Dr. Günther Beckstein in Bad Gögging dankte Vorsitzender Alfons Weinzierl allen Feuerwehrmännern/frauen, Delegierten und den Bayerischen Führungskräften.
Der Wandel der Werte in der Gesellschaft und der Wandel der Technik weisen uns in Zukunft den Weg so Weinzierl.
Wir müssen, und dazu waren und sind wir bereit, zusammenarbeiten und gemeinsam unsere Ziele verfolgen.
Der Freistaat Bayern ist mit über 75.500 km² das flächengrößte deutsche Bundesland und liegt mit seiner Einwohnerzahl von rund 12,5 Mill. Einwohner in Deutschland an zweiter Stelle.
Dies bedeutet, um Sicherheit in der Fläche und in Ballungsräumen sicherzustellen, bedarf es auch der Bereitstellung entspr. Mittel um die Sicherheit im Brand- und Katastrophenschutz auch langfristig sicherstellen zu können..
Weinzierl weiter, wir die 12,5 Mill. Bürger/innen in Bayern,
unsere Unternehmer und damit die Bayerische Wirtschaft,
wie auch der Staat,
können auf unsere Feuerwehren bauen und sich auf unsere Feuerwehren verlassen. Motivierte und bestens ausgebildete Kameraden und Kameradinnen auf allen Ebenen sind dabei unser größtes und wertvollstes Potential.

Sicherheit bedeutet Lebensqualität.
Es lohnt sich, dass wir uns dafür einsetzen und weiterarbeiten. Gemeinsam sind wir dazu in der Lage.
Denn Bayern braucht uns!
Und die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes brauchen unsere Feuerwehren!          
Mit diesen Schlussworten endete die 14. Landesverbandsversammlung in Bad Gögging.

13. Landesverbandsversammlung

mit Eröffnung der Feuerwehraktionswoche am 16. September 2006 in Neumarkt i.d. Oberpfalz

Vorläufige Tagesordnung

 

I. Nichtöffentlicher Teil - 16. September 2006 von 10.00 Uhr - 12:30 Uhr

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Grußwort Bürgermeister
  3. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit
  4. Dringlichkeitsanträge
  5. Genehmigung der Tagesordnung
  6. Bericht des Vorsitzenden
  7. Kassenbericht (Jahresrechnung 2005)
  8. Kassenprüfungsbericht (Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsstelle)
  9. Haushaltsplan 2007
  10. Anpassung der Mitgliedsbeiträge für förd. Mitglieder
  11. Wahlen (Kassenprüfer)
  12. Aktuelle Themen für 2006/2007
  13. Festlegung des Ortes und des Termins der nächsten Landesverbandsversammlung
  14. Grußwort
  15. Wünschen und Anfragen

II. Öffentlicher Teil - 16. September 2006 um 14:00 Uhr

 

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Grußwort Landrat
  3. Bericht des Vorsitzenden (Aktuelles aus der Arbeit des LFV Bayern e.V.; Die Feuerwehren im Katastrophenschutz die Nr. 1) - Musikstück
  4. Ansprache (Stellvertreter des Bayerischen Ministerpräsidenten und Bayerischer Staatsminister des Innern Herr MdL Dr. Günther Beckstein)
  5. Ehrungen - Musikstück
  6. Grußworte
  7. Schlusswort

 

III. Eröffnung der Feuerwehraktionswoche
durch den Stellv. Ministerpräsidenten, MdL. Dr. Günther Beckstein in der 3-fach Turnhalle der Hauptschule West in Neumarkt/Opf.

Ende: ca. 17:00 Uhr


Aus der Verbandsversammlung
 

Eröffnung der Feuerwehraktionswoche LeistungenEröffnung der Feuerwehraktionswoche KatSBericht aus der DelegiertenversammlungEhrungenReden des Vorsitzenden "öffentlicher Teil"

12. landesVerbandsversammlung

am 9./10. September in Poing mit Eröffnung der Feuerwehraktionswoche 2005

Die Verbandsversammlung mit Eröffnung der Feuerwehraktionswoche 2005 des LFV Bayern fand in Poing Lkr. Ebersberg vom 9. - 10. September statt.

Die Feuerwehraktionswoche wurde vom 16.09. – 25.09.2005 abgehalten

Das Motto

„Doppelt im Einsatz - bei der Feuerwehr und beim Arbeitgeber“

Sinn und Zweck:

  • die Arbeitgeber zu informieren wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehren ist
  • jährlich ca. 200.000 Einsätze, bedeutet, dass alle 2,5 min. in Bayern eine Feuerwehr unterwegs ist um zu helfen
  • jeder Arbeitgeber könnte selbst einmal die Feuerwehr brauchen
  • wichtig ist dabei das Verständnis der Arbeitgeber, die Arbeitnehmer für den Dienst in der Feuerwehr freizustellen

Deshalb wurde die  Feuerwehraktionswoche unter dem Motto:

„Doppelt im Einsatz - bei der Feuerwehr und beim Arbeitgeber“ gestellt.


Dateien zum Downloaden von der Verbandsversammlung

Ablaufplan

Workshop

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