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Newsletter LFV Bayern e.V.

Pressekonferenz an der SFS Regensburg:

Die Einsatzkräfte von heute auf die Herausforderungen von morgen vorbereiten!

Innenminister Joachim Herrmann besucht die SFS Regensburg und ist zu Gast beim Verbandsausschuss des LFV Bayern

 

Bei einem Besuch an der SFS Regensburg hat sich Innenminister Joachim Herrmann im Beisein des Schulleiters und des Vorsitzenden des LFV Bayern ein Bild von den aktuellen Modernisierungsmaßnahmen und Erweiterungsbauten gemacht.

Um die drei Staatlichen Feuerwehrschulen auch künftig bestmöglich auszustatten, hat das Innenministerium die Projektgruppe 'Zukunft der staatlichen Feuerwehrschulen' ins Leben gerufen. Sie soll die künftigen Anforderungen an die Feuerwehrschulen festlegen und so die Weichen für die nächsten 15 bis 20 Jahre stellen. Ein Schwerpunkt ihrer Aufgabe liegt in der Ausarbeitung baulicher Verbesserungen. Joachim Herrmann: "An der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg können wir zum Beispiel schon dieses Jahr die Modernisierung der großen Übungshalle abschließen. Kernstück ist dabei ein Übungsgebäude in der Halle selbst, in dem realitätsnah und witterungsunabhängig Lösch- und Rettungseinsätze geübt werden können. Und noch im Herbst 2013 wollen wir auf der Fläche vor dieser Halle mit den Arbeiten für zwei Übungsbauten beginnen, in denen zum Beispiel in nachgebildeten Wohn- und Geschäftshäusern Brandeinsätze in Ladengeschäften oder Arztpraxen geübt werden können."

Vorsitzender Alfons Weinzierl betonte, dass es für die immer schwierigere Arbeit wichtig sei, dass die drei Feuerwehrschulen ein umfangreiches und interessantes Lehrgangsangebot zur Verfügung stellen. Dabei müssen unter anderem der Weg der Ausbildung und das Ausbildungsangebot angepasst und ausgeweitet werden. Hierzu gehört z.B. auch, dass die derzeit ausgesetzten Lehrgänge wieder aufgenommen werden müssen, dass auf die Standortebene keine weiteren Lehrgänge mehr verlagert werden, weil dies ehrenamtlich nicht mehr zu leisten ist und dass sich mit der neuen Infrastruktur und den zusätzlichen Lehrkräften auch ein deutlicher Mehrwert (z.B. durch Seminare, Fortbildungsveranstaltungen, Zugang zu den Schulen an Wochenenden und in der Ferienzeit) für die Feuerwehren darstellt. Als weiteren Erfolg der Bemühungen des LFV Bayern wertete Vorsitzender Weinzierl die Aussage des Innenministeriums, den derzeit ausgesetzten Technischen Prüfdienst wieder fortzuführen, wenn die Stellen entsprechend besetzt sind, so dass hierfür wieder Personal zur Verfügung steht.

"Die bayerischen Feuerwehren gelten als Garant für bürgerschaftliches Engagement und für Vertrauenswürdigkeit. Dies gilt insbesondere für den Dienst in der Feuerwehr, bei dem die Kameradinnen und Kameraden einen Großteil ihrer Freizeit einsetzen und ihre Gesundheit bzw. ihr Leben riskieren, um anderen Menschen in Not zu helfen.", so Vorsitzender Alfons Weinzierl bei der Pressekonferenz in Lappersdorf.

Im Anschluss an die Pressekonferenz stattete Innenminister Herrmann dann noch dem Verbandsausschuss des LFV Bayern, der an diesem Tag in der SFS- Regensburg tagte, einen Besuch ab. In einer offenen Diskussionsrunde wurden mit Innenminister Herrmann verschiedene Themen, durchaus auch kritisch angesprochen, etwa die seit langem bekannten und immer wieder monierten Probleme mit ELDIS. Innenminister Herrmann sagte hier zu, dass es kurzfristig eine Gesprächsrunde mit Fachleuten der Bezirksfeuerwehrverbände, aus den Reihen der Integrierten Leitstellen und der Herstellerfirma geben soll, um die Probleme zu diskutieren und zu lösen.

Auch bei der Umsetzung des Aus- und Fortbildungskonzepts zur ÖEL Ausbildung erklärte Innenminister Herrmann, dass eine praktikable Lösung zusammen mit dem LFV Bayern gefunden werden soll.

Zum Thema Sozialversicherungspflicht formulierte Vorsitzender Weinzierl einen Prüfungsantrag, mit dem Ziel eine Änderung des BayFwG dahingehend zu prüfen, dass die Steuer- und Sozialversicherungsfreiheit der (Aufwands-) Entschädigungen im Gesetz festgeschrieben wird.

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