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Im Spiegel der Jahrzehnte

140 Jahre Bayerischer Landesfeuerwehrverband - 15 Jahre Landesfeuerwehrverband Bayern e.V.

1868


Gründung des "Bayerischen Landesfeuerwehrverbandes".

Erstausgabe der "Zeitung für das Feuerlöschwesen".

1870 - 1879

Gründung der Landesunterstützungskasse in 1871 durch den LFV.
Einrichtung eines LFV-Centralbüros 1879 in München.

1880 - 1889

Stiftung von Ehrenzeichen für langfristigen aktiven Feuerwehrdienst, 1884.
Einrichtung einer LFV-Sterbekasse für Feuerwehrleute, 1886.

1890 - 1899

14. Deutscher Feuerwehrtag 1893 in der bayerischen Landeshauptstadt.

1900 - 1909

Der Beschluss zur Einführung einer einheitlichen Dienstbekleidung wurde 1905 gefasst.
Feier zum 40jährigen Bestehen im Jahre 1908,
jeder sechste männliche Einwohner Bayerns war damals Feuerwehrmann.

1910 - 1919

Einführung von technischen Vorschriften und der Normung durch den LFV.
Der LFV gibt ein Handbuch als "Übungs- und Ausbildungsvorschrift" heraus.
1911 wurde ein Fonds zur Errichtung des Genesungs- u. Invalidenheimes eingerichtet.
Die Erstellung eines landesweiten Ausbildungsplanes erfolgte 1913.
Erstmals 1913 wurden vom LFV Feuerwehr-Führerkurse abgehalten.
Der Erwerb des Anwesens Pündterplatz 5 für die LFV-Geschäftsstelle erfolgte 1916.

1920 - 1929

Der LFV-Vorsitzende wurde 1921 zum Landesbranddirektor ernannt.
Das Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain wurde 1925 eröffnet.

1930 - 1939

Auf Betreiben des LFV wurde 1931 in Landshut eine Landesfeuerwehrschule eingerichtet.
Das 70jährige Bestehen des LFV wurde im April 1938 gefeiert.
Mit Erlaß des Reichsfeuerwehrgesetzes im November 1938 wurde der LFV praktisch aufgelöst.

1940 - 1949

Ein bestellter Generalinspekteur übernahm 1940 die Führung der Feuerwehrorganisation.
Die LFV-Zeitung für das Feuerlöschwesen wurde 1941 eingestellt.
Das Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain wurde ab 1941 als Luftwaffenlazarett genutzt.
Die amerikanische Besatzungsmacht verhinderte 1945 die Wiedergründung des LFV.

1950 - 1992

Mit dem "Sprecherstatut" wurde 1951 das Sprechergremium anstelle des LFV eingerichtet.
Auf den Sprechertagungen 1983 und 1989 wurde öffentlich die Wiedergründung des LFV gefordert.
1990 wurde ein Arbeitskreis zur Wiedergründung gebildet.
Die Sprecher beschließen 1991 einstimmig die Wiedergründung des LFV.
Die Dienstversammlung der SBR und KBR 1992 in Ingolstadt bestätigten den Sprecherbeschluss.

1993 - 1997

Im 9. Oktober 1993 wurde der LFV Bayern in Gunzenhausen wiedergegründet.
Das neue LFV-Organ "Florian kommen" wird 1994 erstmals herausgegeben.
Auf Grund einer "Gefährdungsanalyse" wurde 1995 vom LFV mit der Entwicklung und
Einführung der neuen Schutzbekleidung "Bayern 2000" begonnen.
Der 1. Landesfeuerwehrtag nach der Wiedergründung fand 1996 in Kempten statt.
  Ferner wurde im Jahre 1996 ein Spendenkonto für im Feuerwehrdienst
verunfallte oder getötete Kameraden eingerichtet. Die Delegiertenversammlung 1997
beschloss die Herabsetzung des Mindesteintrittsalters auf 12 Jahre.

1998

Der LFV ist zum mitgliedsstärksten Verband im Deutschen Feuerwehrverband herangewachsen.
Der LFV arbeitet gut mit Staat, Kommunen, den LFV-Partnern und dem DFV zusammen.

2000

Jahrtausendwechsel wurde organisatorisch und technisch erfolgreich überstanden
Durchführung des 27. Deutschen Feuerwehrtages und Weltmesse „Interschutz“ in Augsburg
Imagekampagne des LFV Jahr des Ehrenamtes.

2001

Vorstellung des „Landesfeuerwehrarchivs“
Vorbereitungen zur Einführung des europaweiten Notrufes 112 und „Integrierter Leitstellen“ (ILS). Beginn der „Ehemaligentreffen“

2002

Betroffene New Yorker Feuerwehrkameraden und ihre Familien wurden nach den Terroranschlägen am 11. September in das Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain eingeladen.
Die Feuerwehren wurden bei der Hochwasserkatastrophe in Süd- und Ostbayern stark gefordert. Auch im Osten Deutschlands beim Hochwasser an der Elbe und der Mulde halfen die Bayerischen Feuerwehren mit um den Betroffenen zu helfen.

2003

Der LFV verabschiedete eine Resolution zum Sicherheitskonzept im Katastrophenschutz
Der 2. Landesfeuerwehrtag fand in Rödental, Oberfranken, statt.
Herausgabe einer Dokumentation „10 Jahre LFV Bayern“
Aus Altersgründen fand ein Führungswechsel an der Verbandsspitze statt. Alfons Weinzierl, Dingolfing, löste Karl Binai, Kempten/Allgäu, ab.
Karl Binai wurde wegen seiner großen Verdienst zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

2004

Zum Jahresbeginn 2004 waren über 40.000 Jugendliche zwischen dem 12. und 18. Lebensjahr in den 3.928 bayerischen Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehren in Bayern. Sie werden hier auf eine sinnvolle Aufgabe mit wertvollen Perspektiven vorbereitet. Der Personalstand der aktiven Feuerwehrleute betrug 323.783, davon 17.908 weiblich.

Am 1. Januar 2004 waren 6.901 Mitgliedsfeuerwehren mit 219.212 Beitragspflichtigen im LFV Bayern Mitglied

2005

Am 1. Januar 2005 waren 6.902 Mitgliedsfeuerwehren mit 219.433 Beitragspflichtigen im LFV Bayern Mitglied

2006

Am 1. Januar 2006 waren 6.954 Mitgliedsfeuerwehren mit 220.318 Beitragspflichtigen im LFV Bayern Mitglied

Beitritt des LFV Miesbach zum LFV Bayern e.V

2007

Am 1. Januar 2007 waren 7.016 Mitgliedsfeuerwehren mit 223.436 Beitragspflichtigen im LFV Bayern Mitglied

Jugend:  50.229 Jugendliche in 4.743 Jugendgruppen

2008

Umzug der Geschäftsstelle vom Pündterplatz 5, 80803 München zur Carl-von-Linde-Straße 42, 85716 Unterschleißheim

Am 1. Januar 2008 waren 7.039 Mitgliedsfeuerwehren mit 224.593 Beitragspflichtigen im LFV Bayern Mitglied

Jugend:  52.824 Jugendliche in 4.833 Jugendgruppen

2009


Wiederwahl von Alfons Weinzierl als Verbandvorsitzender.

Am 1. Januar 2009 waren 7.057 Mitgliedsfeuerwehren mit 225.469 Beitragspflichtigen im LFV Bayern Mitglied

Jugend:  51.343 Jugendliche in 4.893 Jugendgruppen


2010


Am 1. Januar 2010 waren 7.098 Mitgliedsfeuerwehren mit 228.239 Beitragspflichtigen im LFV Bayern Mitglied

Jugend:  51.152 Jugendliche in 4.926 Jugendgruppen