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Karlstein – Frau mit Kind in den Main gestürzt

15.02.2010 - 23:00 Uhr
Am Rosenmontag wurde um 19:20 Uhr für den Main-Alarmplan im Bereich der Mainfähre in Karlstein-Großwelzheim Alarm ausgelöst. Die Meldung lautete, dass eine Frau zusammen mit ihrem Kind, im Bereich des Fähranlegers in den Main gestürzt sei. Somit wurden von Seiten der Feuerwehr Einsatzkräfte aus Karlstein, Kahl, Alzenau und Aschaffenburg alarmiert. Weiterhin die SEG-Nord der Wasserwacht im Kreis Aschaffenburg, die SEG Technik des BRK aus Kahl, die UG-SanEl des BRK aus Hösbach sowie die SEG Einheiten des BRK Karlstein und Kahl, auch Führungskräfte der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg, der Kreiswasserwacht und ein Einsatzleiter Rettungsdienst waren vor Ort tätig.

Wie die Polizei bis zum Einreffen der ersten Rettungskräfte in Erfahrung bringen konnte, waren wohl beide Personen bereits aus dem Wasser gerettet worden, jedoch waren diese nirgendwo aufzufinden. Zu Fuß seien beide in Richtung Großwelzheim davongelaufen. Um nun sicher zu gehen, dass alle wohl auf sind und nicht mit einem Schock oder ähnlichem bei den schlechten Witterungsbedingungen umher laufen, wurde nun aus dem Wasserrettungseinsatz eine Amtshilfe für die Polizei im Bereich der Personensuche.

Hierzu wurden Suchbereiche geplant und mit Mannschaft besetzt, Suchhunde des Sanitätsdienstes sowie Kräfte der Bergwacht nachgefordert, sowie ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera zur Absuche der freien Felder angefordert. Auch wurde ein Feuerwehrboot zu Wasser gelassen um die Uferbereiche abzusuchen.

Alle Maßnahmen blieben ohne Erfolg. So dass gegen 22 Uhr der Einsatz abgebrochen wurde. Die letzten Einsatzkräfte waren dann gegen 23:00 Uhr wieder an den Standorten und Gerätehäuser angekommen.

Der Einsatzleiter Rettungsdienst, Andreas Bäckmann, konnte auf 27 Einsatzkräfte und vier Suchhunde, mit 10 Fahrzeugen zurückgreifen. Einsatzleiter Feuerwehr, Jörg Stickler, hatte 36 Einsatzkräfte aus Karlstein mit insgesamt 8 Fahrzeugen zur Verfügung. Die Feuerwehrkräfte aus Kahl, Alzenau und Aschaffenburg sind hier nicht mit aufgeführt, da diese an der Einsatzstelle nicht eingesetzt wurden und sehr früh wieder entlassen wurden. Ebenfalls vor Ort war der zuständige Kreisbrandinspektor Horst Breunig aus Kahl.

Quelle: Andreas Emge, Kreisbrandmeister und Pressesprecher der Feuerwehren im Lkr. Aschaffenburg 15.02.2010