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Hochwasserlage in Südbayern

Katastrophenfall noch in zwei Bereichen - Schwerpunkt der Hochwasserlage weiterhin an der Donau

26.08.2005 - 13:00 Uhr
Derzeit besteht in den bayerischen Hochwassergebieten noch in zwei Bereichen, nämlich in den Landkreisen Erding und Freising der Katastrophenfall. Aufgehoben wurde der Katastrophenfall im Landkreis Mühldorf am 24.08.2005 ab 18.00 Uhr, im Landkreis Oberallgäu am 24.08.2005 um 19.05 Uhr, im Landkreis Günzburg am 24.08.2005 um 21.15 Uhr, im Landkreis Dillingen a. d. Donau am 25.08.2005 um 07.30 Uhr, in der Kreisfreien Stadt und im Landkreis Rosenheim am 25.08.2005 um 08.30 Uhr, im Landkreis Neu-Ulm am 25.08.2005 um 13.15 Uhr, in der Kreisfreien Stadt Ingolstadt am 25.08.2005 um 15.00 Uhr, im Landkreis Eichstätt am 25.08.2005 um 22.00 Uhr, im Landkreis Kelheim am 26.08.2005 um 10.40 Uhr und in Garmisch-Partenkirchen/Eschenlohe am 26.08.2005 um 13.00 Uhr. Der Schwerpunkt der Hochwasserlage befindet sich weiterhin an der Donau. Hier hat der Hochwasserscheitel Regensburg passiert; donauabwärts steigen die Wasserstände noch weiter an. In Regensburg und in Kelheim werden die hohen Wasserstände den ganzen Tag über anhalten und voraussichtlich erst gegen Abend deutlich zurückgehen. An Iller, Lech und Inn hat sich die Situation weitgehend entspannt. Donauabwärts bis oberhalb Passau steigen die Wasserstände noch langsam an. Am Pegel Straubing wird der Scheitel voraussichtlich gegen Mittag, am Pegel Pfelling bis heute Abend erreicht. Da die Isar langsam zurückgeht, wird der Pegelstand in Deggendorf voraussichtlich gegen Mittag stagnieren. Für den heutigen Tag werden vom Deutschen Wetterdienst für den restlichen Teil der betroffenen Gebiete Niederschläge vorhergesagt, welche jedoch keinen nennenswerten Einfluss auf die Hochwasserlage haben sollten. Bayernweit waren und sind ca. 30.000 Kräfte im Einsatz. Bislang wurden über 1,5 Millionen Sandsäcke verbaut.
Quelle: Pressemitteilung StMI 374/05 26.08.2005