Hochwasserwelle rollt weiter
24.08.2005 - 16:00 Uhr
Während sich die Lage im bayerischen Alpenvorland nach dem Ende des
Regens über Nacht entspannt hat, rüsten sich jetzt die Menschen am
Unterlauf der Isar sowie an Donau und Inn gegen die erwartete Flut. In
rund zehn Landkreisen herrscht nach wie vor Katastrophenalarm.
Besonders kritisch ist die Lage in der Region Freising wo die
Isar ebenso wie in München einen neuen Rekordpegel erreichte. In
Moosburg wird ein Notdeich errichtet, um die Altstadt zu schützen. Auch
in Landshut ist der Isar-Pegel so hoch wie nie, die Stadt gilt aber als
hochwassersicher. Auch an der Donau steigen die Wasserstände. Besonders
gefährdet ist derzeit Neu-Ulm. In Regensburg und Passau gehen die
Behörden dagegen von einem glimpflichen Ende aus.
Bayernweit sind rund 1000 Bundeswehrsoldaten und 850 THW-Mitarbeiter im Einsatz. Im Allgäu und im Oberland ist das Wasser schon wieder auf dem Rückzug. In Kempten, Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz haben bereits die Aufräumarbeiten begonnen. Im gestern fast völlig überfluteten Eschenlohe ist das Wasser wieder vollständig abgelaufen. Unterbrochen sind nach wie vor zahlreiche Verkehrswege, vor allem in Richtung Österreich. Das ganze Ausmaß der Schäden ist nach Angaben der Versicherungskammer Bayern noch nicht abzusehen.
Bayernweit sind rund 1000 Bundeswehrsoldaten und 850 THW-Mitarbeiter im Einsatz. Im Allgäu und im Oberland ist das Wasser schon wieder auf dem Rückzug. In Kempten, Garmisch-Partenkirchen und Bad Tölz haben bereits die Aufräumarbeiten begonnen. Im gestern fast völlig überfluteten Eschenlohe ist das Wasser wieder vollständig abgelaufen. Unterbrochen sind nach wie vor zahlreiche Verkehrswege, vor allem in Richtung Österreich. Das ganze Ausmaß der Schäden ist nach Angaben der Versicherungskammer Bayern noch nicht abzusehen.
Quelle:
Rundschau Newsletter 24.08.2005
