Feuerwehr-Aktionswoche 2006

Motto - Aktionsziele

Die Feuerwehr-Aktionswoche 2006 befasst sich mit dem Thema Feuerwehren und Katastrophenschutz.

Aufgrund der immer häufiger auftretenden Katastrophenfälle, Großschadenslagen oder großflächigen Einsatzstellen, allein in den letzten 12 Monaten gab es drei große Katastrophen, muss der Katastrophenschutz für unsere Feuerwehren eine neue Gewichtung erfahren. 

Darüber hinaus wird es immer notwendiger, die Arbeit der Feuerwehren im Katastrophenfall gegenüber der Bevölkerung und der Politik sowie den Medien richtig darzustellen. Letztlich stellt die Feuerwehr in Bayern mit ihren 7780 Feuerwehren und über 323.000 aktiven Feuerwehrdienstleistenden das größte Helferkontingent im Katastrophen-schutz und stellt in der Regel den Örtlichen Einsatzleiter.

Ziele der Feuerwehr-Aktionswoche 2006 mit dem Thema Katastrophenschutz:

  • Der Öffentlichkeit vermitteln, dass die Feuerwehr die „erste Adresse“ in Sachen Katastrophenschutz ist. Die Feuerwehr stellt in kurzer Zeit mit Abstand die meisten Hilfskräfte. Dies ist nur durch das vorhandene flächendeckende System möglich!
  • Die Feuerwehr ist bei allen Katastrophenarten erste Wahl (Unwetter, Hochwasser, Sturm, Schnee, Waldbrände, Chemie, Epidemie/Pandemie, atomare Unfälle)
  • Der Bevölkerung die Sirenenwarnsignale vermitteln, bzw. vermitteln dass das Radio einzuschalten ist.
  • Notfallvorsorge in das Bewusstsein der Bevölkerung bringen
  • Mitwirkung beim Katastrophenschutz in der Feuerwehr als sinnvolle Alternative zum Wehrdienst
  • Der Politik vermitteln, dass die Fahrzeuge der Feuerwehren im Katastrophenschutz veraltet und neue dringend notwendig sind.
  • Der Politik vermitteln, dass die Einrichtung von Notstandseinheiten unerlässlich und dringend notwendig ist.

Der Katastrophenschutz für unsere Feuerwehren in Bayern muss in die Zukunft ausgerichtet werden und darüber hinaus eine neue Gewichtung erfahren.

So ist und wird es unerlässlich sein, dass der Freistaat Bayern wie auch der Bund für die Ausstattung im Katastrophenschutz die entsprechenden Mittel bereitstellt. Denn es hilft nichts, wenn bei einem Interview in den Katastrophengebieten schnelle, unbürokratische Hilfe versprochen und dann für die Feuerwehren in Bayern die geforderte Ausstattung nicht beschafft bzw. bereitgestellt wird. Nur wenn sich hier unsere Politiker zu ihren Aufgaben im Katastrophenfall bekennen, werden wir die auf uns zukommenden Aufgaben auch bewältigen können.